«Auschwitz passt in keine Schublade»
Wer die öffentlichen Abstrafungsmechanismen der Gegenwart kritisiert, bekommt sie prompt selbst zu spüren.
ist Schriftsteller. Von 1970 bis 1999 war er Professor für deutsche Sprache und Literatur an der ETH Zürich.
Wer die öffentlichen Abstrafungsmechanismen der Gegenwart kritisiert, bekommt sie prompt selbst zu spüren.
Über die kommende Generation, ihr angetretenes Erbe und das, was wir ihr als «Bildung» verkauft haben.
Ein Photoessay von Rudolph Jula. Mit literarischen Betrachtungen von Sibylle Lewitscharoff, Ilma Rakusa und Adolf Muschg.
Wer seine innere Identität nicht kennt, nutzt externe Angebote zur Selbstdefinition. Doch was geschieht, wenn ein ganzer Staat nach mehr Identität sucht? Der letzte Grossschriftsteller der Schweiz erörtert zentrale Fragen: Wer bin ich? Wer sind wir?
Fünf ehemalige Studenten der Universität Zürich wollten die Schweiz verstehen. Im Neumarkttheater sprach Thomas Zaugg, Autor von «Blochers Schweiz», mit ihnen über wilde Tage – vergangene und kommende. Adolf Muschg war Special Guest. Wir dokumentieren dieses denkwürdige Gespräch.
Macht Digitalisierung neugierig oder blöde? Schadet zu viel Wachstum? Wird China die Welt revolutionieren? Hängt Schweizer Moral vom Kontostand ab? Adolf Muschg stellt die richtigen Fragen zur richtigen Zeit in diesem grossen Streitgespräch.
Bürger. Bourgeois. Aktiver Staatsbürger. Staatsdiener. Weltbürger. Wie steht es um den Bürgersinn heute? Und was hat uns Karl Schmid dazu zu sagen?
Max Frisch wird zum hundertsten Geburtstag gewürdigt. Sein Spätwerk «Der Mensch erscheint im Holozän» erschien auszugsweise in den «Schweizer Monatsheften». Die Zeitschrift dokumentiert pointierte Sentenzen seiner Schriftstellerkollegen.
Wer würde schon Einspruch erheben, wenn im Titel eines Buches, das «Liebesgeschichten» verspricht, von «Glück» die Rede ist? Denn wer würde das Hochstimmungspaar Liebe und Glück auseinanderdividieren wollen – wenigstens zu Beginn der Geschichten? Und wer schaut deshalb nicht zweimal auf den Titel des neuen «Liebesgeschichten»-Buches von Adolf Muschg, der
Wer einmal versucht hat, seinem PC die kleine Wortgruppe «Agnus Dei» einzutippen, erfährt, wozu ein Rechtschreibprogramm (nicht) fähig ist. «Agnus Die» muß der Satz der katholischen Messe heißen. Da ich den Knopfdruck nicht beherrsche, mit dem man dem Gerät zumuten kann, auch vermeintlichen Unsinn stehen zu lassen, muß ich es