Der Ständige Ausschuss des Politbüros der Kommunistischen Partei Chinas besteht aus sieben Personen, die alle in den 1950ern geboren worden sind, also heute um die 70 Jahre alt sind. An ihrer Spitze steht der Präsident des Landes, Xi Jinping. 2018 haben Regisseurin Sophie Lepault und ihr Co-Autor Romain Franklin für Arte den Dokumentarfilm «Die Welt des Xi Jinping» produziert, der nun aber im Internet nirgends mehr verfügbar ist. Zu sehen gibt es dafür seit dem 4. Januar ein Update des Films unter dem Titel «Die neue Welt des Xi Jinping». Der Werdegang von Xi als Kind eines gestürzten Parteikaders, der sich bis an die Spitze der Partei hochgearbeitet hat, wird von verschiedenen Experten analysiert, die auch seinen Anspruch, China zu alter Grösse zu führen, unter die Lupe nehmen, und die Politik, mit der er das verfolgt: von der zunehmenden Überwachung und Kontrolle über das Verschwinden von über einer Million Menschen im Zug einer Kampagne zur Korruption bis hin zu den neuen aussenpolitischen Aktivitäten des stark ausgebauten Militärapparats. Wer sich noch keine Sorgen macht über die zunehmende Macht von Xi in der Welt, wird sich wohl welche machen, nachdem er die Doku gesehen hat. (rg)
Wie Xi die Welt sieht
Xi Jinping verändert viel in China und hat viel vor mit dem Rest der Welt. Eine Arte-Doku zeigt auf, warum man dem chinesischen Präsidenten besser genau auf die Finger schaut.
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