Er war ein Mann, nehmt alles nur in allem
Bruno Meier (Hrsg.): «Das Unbehagen im Kleinstaat Schweiz. Der Germanist und politische Denker Karl Schmid (1907–1974)». Zürich: Verlag NZZ, 2007.
Bruno Meier (Hrsg.): «Das Unbehagen im Kleinstaat Schweiz. Der Germanist und politische Denker Karl Schmid (1907–1974)». Zürich: Verlag NZZ, 2007.
Urs Widmer: «Valentin Lustigs Pilgerreise. Bericht eines Spaziergangs durch 33 seiner Gemälde. Mit Briefen des Malers an den Verfasser». Zürich: Diogenes, 2008. Valentin Lustig, hat sich da ein Urs Widmer einfallen lassen, heisse der Malermeister, und am Ende des Buchs gibt’s sogar ein Foto von ihm, zusammen mit dem
Philippe Jaccottet (Hrsg.): «Die Lyrik der Romandie. Eine zweisprachige Anthologie». Zürich: Nagel & Kimche, 2008.
Eveline Hasler (Text) und Käthi Bhend (Illustration): «Im Traum kann ich fliegen». Zürich: NordSüd, 2008. Nichts ist zu sagen gegen die Wiederbelebung von Klassikern. Das dachte sich wohl auch der NordSüd-Verlag und veröffentlichte vor kurzem mit «Im Traum kann ich fliegen» einen Text der Erfolgsgarantie-Autorin Eveline Hasler aus
«Tomate uf de Ohre. Spi Spa Spoken Word für Kinder». Audio CD. Luzern: Der gesunde Menschenversand, 2008. Wer Tomaten auf den Ohren hat, will entweder nichts hören, benimmt sich wie ein Handy-Affe oder möchte die Mutter beim Essen auf die Palme schicken. All dies und was es sonst mit
Zora del Buono: «Canitz’ Verlangen». Hamburg: marebuch, 2008. Eine genialer Plot, vereint mit messerscharfer Beobachtung, kluger, meisterhafter Gefühls- und Situationsbeschreibung und viel Witz, aber auch ebensoviel Ernsthaftigkeit: «Canitz’ Verlangen» ist ein in jeder Hinsicht lohnendes Buch der gebürtigen Schweizerin Zora del Buono. Es unterhält wie lange kein deutschsprachiger Roman mehr
Jutta Motz: «Späte Seilschaften». Bielefeld: Pendragon, 2008. Im Heizungskeller des Chemischen Labors der Universität Oxford liegt eine Leiche, in deren Brust ein antiker arabischer Dolch steckt. Diesen hat der Archäologe Anthony Gardener einst von einem Beduinenfürsten geschenkt bekommen. Da es sich bei dem Toten um seinen ehemaligen Assistenten Pemberton oder
Christian Kracht: « Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten». Köln: Kiepenhauer & Witsch, 2008.
Als ich jung war, und studierte, war in den Wandelhallen des Geistes folgendes Raunen zu vernehmen: «Ich bin. Aber ich habe mich nicht. Darum werden wir erst.» Das war der Bloch-Ton, der den Goethe-Ton ablöste, der bisher von einem berühmten Namen verwaltet worden war, vom Ordinarius für Germanistik,
Frauenbilder 1853 schrieb Gottfried Keller an einen Freund: «Ich habe gesehen und gestaunt, wie schlecht und unfähig die Produkte anderer Leute gelesen werden.
Bücher, von Frauen geschrieben, und Bücher, in denen Frauen oder auch ein Mädchen im Mittelpunkt stehen. 12 Kritiken, nicht nur für Frauen, in der elften Folge der «Schweizer Literatur in Kurzkritik». Fortsetzung folgt.
Margrit Schriber: «Die falsche Herrin». Zürich: Nagel & Kimche, 2008. Haut wie Milch hat sie und ein volles Mieder. Beim Reden singt sie. Ihre Erscheinung lässt die Männer nicht kalt. Aber sie ist auch widerborstig, unbelehrbar, ohne Scham noch Reue. Diese Frau fällt aus der Norm. Die Muotatalerin Anna Maria
Anja Jardine: «Als der Mond vom Himmel fiel». Zürich: Kein & Aber, 2008.
Lydia Zeller (Text) und Monika Maslowska (Illustration): «Suche Arbeit für Papa». Zürich: Bajazzo, 2008. Kinderbuchwelten sind magische Welten. Kreativität, Phantasie und Liebe zu Sprache und Bild sind dort zu Hause. Und so macht Kinderliteratur auch neugierig: auf die Welt der Bücher, auf die Welt in einem selbst und, nicht zuletzt,