Ein Handyverbot an Schulen bringt nichts, weil das Grundproblem woanders liegt
Aktivistische Politiker fordern Digital Detox per Dekret. Doch das Problem im Schulalltag sind nicht zu viele Handys, sondern zu wenig Autorität und Konsequenz.
Aktivistische Politiker fordern Digital Detox per Dekret. Doch das Problem im Schulalltag sind nicht zu viele Handys, sondern zu wenig Autorität und Konsequenz.
Ob Verkehrspolitik, Schule oder Windräder: Der Gestaltungsspielraum der Gemeinden wird laufend untergraben. Ein Deal könnte die politischen Gräben überwinden.
Der gegenwärtige Proteinhype ist weit mehr als nur ein Marketingtrend. Er ist Ausdruck eines kulturellen Wandels: Während körperliche Arbeit an Bedeutung verliert, steigt das Bedürfnis nach körperlicher Optimierung.
Während die Eidgenossen von Frankreich lernten, hadert die islamische Welt bis heute mit der Moderne. Ein Lehrstück zum Nationalfeiertag.
Ich habe meine journalistische Karriere erst mit 31 Jahren gestartet, als Berichterstatter, Kritiker und Kommentator in der Medienbranche. Das grosse Thema zu Beginn des Jahrtausends war, wie die etablierten Medien auf die Digitalisierung und das sich rasch ausbreitende Internet reagieren sollen. Die Einschätzungen von damals haben nach wie vor hohen
Während die US-Regierung Europa schulmeistert, paktiert sie im Nahen Osten mit Folterstaaten. Dabei bedient sie sich einer postkolonialen linken Rhetorik.
Hier zwei kleine Randnotizen zum Thema «Angriffskrieg» aus den Schweizer Zeitungen von gestern und heute zur Bombardierung des Irans durch die USA am Sonntagmorgen, 22. Juni 2025: Fabian Fellmann schreibt heute im Tages-Anzeiger über US-Verteidigungsminister Hegseth: «Zu Erwägungen über das Völkerrecht, wonach der präventive Angriffskrieg kaum zulässig war,
«Würde sich die EU bei uns um Beitritt bewerben, müssten wir sagen: demokratisch ungenügend.» Günter Verheugen, damals Vizepräsident der Europäischen Kommission, 2005 Die Schweiz und die Europäische Union sind nicht kompatibel miteinander. Während die politische Kraft hierzulande aus den Gemeinden, den Kantonen und von den Bürgern kommt, regieren in der
Protektionismus ist ineffizient, aber trotzdem sehr beliebt bei den Wählern. Nicht weil diese dumm wären, sondern weil es sich für den Einzelnen nicht lohnt, sich gut zu informieren. Politiker wissen das auszunutzen.
Heute können Journalisten, vermeintliche Experten und alle anderen praktisch gratis Bullshit verbreiten. In der neuen Informationswelt wird sich das hoffentlich ändern – zum Beispiel durch Wettmärkte.
«Privileg» ist zum moralischen Kampfbegriff geworden. Dabei geht vergessen, dass Erfolg nicht per se ungerecht, sondern oft das Resultat von Entbehrungen und Mut ist.
Was war nochmals der Grund für die Reformation, die 1517 begann? Die Beziehung eines Christen zu Gott sollte nicht länger durch eine elitäre Kaste von Geistlichen vermittelt werden. Die Gläubigen wurden dazu angehalten, selbst zur Quelle zu gehen: die Bibel selbst lesen, verstehen und gemeinsam auslegen. So wurde nicht nur
Früher träumte ich von Künstlern und «gediegenen Herren». Heute liebe ich einen Handwerker. Eine Lobesrede auf eine unterschätzte Berufsgruppe.
Mietzinskontrollen, Nebenkostenkontrollen, Moratorien für Büros: Immer neue Regeln erschweren das Bauen und erhöhen die Preise – was wiederum zu noch mehr Regulierung führt.
Freie Meinungsäusserung ist irrelevant ohne Menschen mit eigener Meinung. Selber denken scheint in der Schweiz jedoch aus der Mode gekommen.
Schweizer Universitäten dürfen nun offiziell (wenn sie denn wollen) Männerverbindungen wie die Zofingia ablehnen