Make Europe Cool Again!
Wenn es um Klimaanlagen geht, sollte Europa dringend amerikanischer werden. Nur schon, um seine alternde Bevölkerung zu schützen.
ist Mitbegründer des YouTube-Kanals Liber- thé, der sich mit Themen rund um die Freiheit befasst. Zuletzt von ihm erschienen: «La Suisse n’existe plus» ( Editions Slatkine, 2023).
Wenn es um Klimaanlagen geht, sollte Europa dringend amerikanischer werden. Nur schon, um seine alternde Bevölkerung zu schützen.
Der Graffiti-Künstler ist enttarnt worden, doch das Phänomen bleibt für mich ein Rätsel: Warum wird ein Künstler für illegale Praktiken gefeiert, während andere zeitlebens vergeblich um Anerkennung kämpfen?
Der Kanton Bern, Sitz der politischen Macht in der Schweiz, ist vom Staat abhängig und hinkt deshalb dem Rest des Landes hinterher. Das Parlament sollte einen Teil des Jahres an einem anderen Ort tagen.
Der technische Fortschritt und die Globalisierung haben den Zugang zu Heizungen demokratisiert. Die Folge sind weniger Kältetote – und weniger langweilige Abende.
1995 warnten Professoren und Wirtschaftsvertreter vor einem Abstieg des Landes. Heute ist die Schweiz in einer ähnlichen Lage. Doch sie geht erstaunlich selbstgefällig damit um.
Menschen sind viel selbstloser, als wir denken. Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft sind ein Zeichen einer gesunden Zivilisation, in der Vertrauen herrscht. Jeder kann dazu beitragen.
Wie können brillante Köpfe absurde Ideen und Regime vertreten, die Millionen von Todesopfern fordern? Ein neues Buch von Samuel Fitoussi gibt Antworten.
Protektionismus ist ineffizient, aber trotzdem sehr beliebt bei den Wählern. Nicht weil diese dumm wären, sondern weil es sich für den Einzelnen nicht lohnt, sich gut zu informieren. Politiker wissen das auszunutzen.
Die jüngste Bundesratswahl hat den Eindruck erweckt, dass das Amt an Prestige verloren habe. An der Bezahlung liegt es nicht, sondern an der Bürokratisierung, die den Job unattraktiv macht.
Eine Studie zeigt, dass gerade erfolgreiche Finanzminister allerbeste Chancen auf eine Wiederwahl haben.
Carole Hübscher vertritt die vierte Generation an der Spitze des Schreibwarenherstellers Caran d’Ache. Sie glaubt, dass Schreiben und Zeichnen trotz Digitalisierung ihre Bedeutung nicht verlieren – und die kindliche Entwicklung fördern.
Auf den ersten Blick sieht ein Bleistift wenig kompliziert aus. Und doch schafft es niemand allein, auch nur einen einzigen herzustellen. Das Beispiel zeigt, wie bedeutsam die Arbeitsteilung und die Dezentralisierung des Wissens sind.
Leistungsträger haben die Nase voll und ziehen sich zurück: Das fiktive Szenario, das Ayn Rand in ihrem Roman «Der Streik» beschreibt, droht Realität zu werden.
Mit grosser Gewissheit glauben wir, über den Zustand der Welt Bescheid zu wissen. Konfrontiert mit den statistischen Realitäten, erweisen sich aber die meisten unserer Annahmen als übertrieben pessimistisch. Die Welt ist besser, als wir denken.
Schon vor zwei Jahrhunderten fragten sich die Briten, warum Schweizer Firmen so wettbewerbsfähig sind. Die Antwort: weil der Staat sie machen lässt.
Zumindest nicht die Schweiz, wie wir sie uns vorstellen und sie schätzen. Höchste Zeit, aus der Lethargie aufzuwachen und das Erfolgsmodell wiederzubeleben.