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Essay

Terrorkrieg und Schreckensherrschaft

Terrorkrieg und Schreckensherrschaft

Der «Islamische Staat» erscheint den Westlern als wilde Barbarenhorde. Doch der Schein trügt. Mit den Mitteln brutalster Gewalt verfolgen die Kämpfer eine rigide Strategie: Stufenweise soll der Schrecken des Kampfes zum Terror des Staates führen.

In die Phantasielücke vorpreschen

In die Phantasielücke vorpreschen

Zuwanderung, Altersvorsorge und Gesundheitswesen: Weil sich Sozialdemokraten und Konservative in seltener Einigkeit die Verteidigung des Status quo auf die Fahnen geschrieben haben, schlüge eigentlich die Stunde der zukunftsorientierten Liberalen. Wären die doch bloss nicht so pragmatisch.

«The Times, They Are A-Changin»

«The Times, They Are A-Changin»

Kahle Schädel, Knarren und Kritik an Corporate America: in der alternativen Musikszene der USA findet zusammen, was im Kongress entzweit ist. Eine politmusikalische Spurensuche zwischen Zürich, Waco (TX) und Sydney.

Drang nach oben

Drang nach oben

«Stay Hungry. Stay Foolish» – mit dem Motto des Silicon Valley entsteht ein neues Weltall: unpolitisch, Austragungsort internationalen Wettbe-werbs, Ort technischer Spielerei. Was treibt die kalifornischen Tech-Unternehmer in den kalten Weltraum?

Auf zur «neuen Eidgenossenschaft»!

Stärkere EU-Integration oder Abschottung? Das ist nicht die Frage. Es gibt einen dritten Weg: eine «neue Eidgenossenschaft». Sie macht die Schweiz wohlhabender, gerechter und unabhängiger. Sie erhöht die Standortattraktivität. Und sie regelt die Zuwanderung neu. Ein konstruktiver Vorschlag.

Gavrilo Princips Brüder

Wäre der Erste Weltkrieg vermeidbar gewesen, wie Niall Ferguson in diesem Magazin behauptet? Die Weltkriegsforschung streitet sich seit 100 Jahren über historische Details, verliert sich in Mächtepsychologie und vernachlässigt einen Faktor: die Demographie.

Unheilvolle Überforderung

Die gegenwärtige Geldpolitik der Zentralbanken ist historisch beispiellos. Leben wir tatsächlich in einer Welt, in der alles anders ist und alte Gesetzmässigkeiten nicht mehr gelten? Warum monetäre Theorien für Ihren Geldbeutel bedeutender sind als die nächste Lohnanpassung.

Über den helvetischen Kompromiss

Im Luxus gedeiht das frivole Denken. Junge, smarte Sozialisten arbeiten in der Schweiz an einer neorealsozialistischen Wende. Nicht nur ältere Genossen, auch viele Kirchenleute, Professoren und Publizisten applaudieren. Mit guten Gründen?

Der Preis des Engagements

Wirtschaftlicher Wohlstand, private Freiräume, sozialer Friede: Das Zusammenspiel von freiheitlicher und genossenschaftlicher Tradition hat die Schweiz stark gemacht. Dann kam der radikale Ausbau des Staates. Und die Eigenverantwortung schwand. Wie geht die Geschichte weiter?

Arkadien und Robotien

Arkadien und Robotien

Thomas Piketty trifft in seinem Bestseller einen Nerv der Zeit in der westlichen Welt: die Angst vor dem Bedeutungsverlust der Arbeit gegenüber dem Kapital. Hinter viel Zahlenmaterial und wissenschaftlich erscheinender Denkweise verbirgt sich vor allem eins: politische Absicht.

«Das ist skandalös»

Vermögen zu erhalten, ist eine Leistung. Es zu mehren, erfordert noch mehr Kompetenz. Solange nicht alle über dieselben Talente verfügen, bleiben auch die Vermögen ungleich verteilt. Bleibt die Frage: lässt sich Kompetenzgleichheit herstellen?

Rede gegen die Weltretter

Essen, Geschlecht, Klima: Sage mir, wie du darüber denkst, und ich sage dir, ob du ein guter Mensch bist. Eine Handvoll theologischer Gedanken zu den gegenwärtigen Glaubenssätzen für eine bessere Welt. Oder besser gesagt: eine Predigt. Aber eine richtige.