Eine Frage der Ehre
Die Menschheitsgeschichte ist eine Armutsgeschichte. Erst vor 200 Jahren änderte sich das. Warum eigentlich? Wirtschaftshistorikerin Deirdre McCloskey über die entscheidende Ablösung des Kriegers durch den Erfinder.
Die Menschheitsgeschichte ist eine Armutsgeschichte. Erst vor 200 Jahren änderte sich das. Warum eigentlich? Wirtschaftshistorikerin Deirdre McCloskey über die entscheidende Ablösung des Kriegers durch den Erfinder.
Starker Franken, wenig Schnee und kalte Betten: beim Besuch in Arosa blicken die Hoteliers Hans C. und Hitsch Leu zurück auf vier Jahrzehnte bewegter Hotelleriegeschichte. Stillstand ist für sie auch in Zukunft keine Option.
Erzählt Ihre Nachbarin vom begeisterten Stöbern und Feilschen auf dem Bücherflohmarkt, so wird sie bei Ihnen wahrscheinlich Sympathiepunkte sammeln. Erzählt die gleiche Person mit der gleichen Begeisterung, dass sie das gleiche Buch kürzlich nach einer Online-Recherche bestellte, ist der Sympathiebonus wohl dahin. Warum ist das so? Die Interaktion auf
Ich gewinne, du verlierst. Wer hat, der hat es anderen genommen. Klingt vertraut, oder? Es ist die Räuberlogik. Matt Ridley erklärt im Gespräch, wie die Welt wirklich funktioniert. Und warum wir immer reicher werden, auch wenn wir es nicht merken.
Ein Kind einer Bauernfamilie verliert seinen Hof in der Grossen Depression. Doch als Nobelpreisträger Vernon L. Smith zu experimentieren beginnt, entdeckt er, wie Menschen auf Märkten wirklich handeln.
Kein einzelner Mensch weiss genau, wie ein Bleistift hergestellt wird. Und doch ist es das normalste Schreibgerät der Welt, das täglich millionenfach produziert, gekauft und verkauft wird. Wie ist das möglich?
Wir tun es jeden Tag und hinterfragen es sehr selten: tauschen. Was geschieht, wenn wir tauschen? Wer profitiert davon? Und vor allem: Ist es moralisch?
Monopole, öffentliche Güter und Externalitäten: wo der Markt nicht funktioniert, muss der Staat intervenieren. Heisst es. Wenn es nur so einfach wäre.
«Unmenschlich, die Kälte in diesem Wien», sagt Veronika am Eingang des Kunsthistorischen Museums. «Es ist Winter», entschuldigt sich ihr Mann und hofft, sie würde sich gleich für prächtige Gemälde erwärmen. «Die Kleine Eiszeit – Winterlandschaften flämischer Meister», liest sie über dem Portal des Saals und folgt Heiko, der sich in respektvoller
Der Künstler: ein Leben zwischen Prekariat und Übersubventionierung, je nach Gesellschaft Aushängeschild oder Reizwort. San Keller nimmt sich des Berufsstandes künstlerisch an und überlegt, was Künstler und Dentalassistentinnen gemeinsam haben.
Wer wissen will, was die Welt im Innersten zusammenhält, greife zum Roman und nicht zum Sachbuch! Denn die Fiktion hat entscheidende Vorteile: sie legt grundlegende Mechanismen nicht nur frei, sondern macht sie tatsächlich erlebbar. Und sie rettet sogar Leben.
Vom Stillsitzen hält er wenig. Die meisten Sätze führt er nicht zu Ende. Für uns macht er eine Ausnahme. Kabarettist Piet Klocke über deutsche Hysterie, dadaistische Konkurrenz aus Bayern und sein gestörtes Navigationssystem.
Eine Replik auf Mario Vargas Llosas Essay «Kapitalismus und Moral»
Sie zeigen gerne mit dem Finger auf andere. Selten stellen sie sich jedoch selbst die Frage: Medienschaffende, wie habt ihr es mit der Moral?
Die Menschheit würde heute am liebsten alle Spuren auf ihrem Heimatplaneten verwischen, schliesslich ist er ja nur «geborgt». Schon mal darüber nachgedacht, wie angesichts dieses Denkens die Besiedlung eines fremden Planeten ablaufen würde?