zum Inhalt

Dossier

Die verborgene Grosszügigkeit

Die verborgene Grosszügigkeit

Der Steuerzahler ist ein Schuldner mit untilgbarer Schuld. Wer freiwillig gibt, erkauft sich Absolution zu billig. Schluss mit diesem Miserabilismus! Peter Sloterdijk über die Wiederentdeckung des Stolzes, echte Fiskaldemokratie und die Nachwirkungen der Französischen Revolution.

Die verborgene Grosszügigkeit (Auszug)

Die verborgene Grosszügigkeit (Auszug)

Der Steuerzahler ist ein Schuldner mit untilgbarer Schuld. Wer freiwillig gibt, erkauft sich Absolution zu billig. Schluss mit diesem Miserabilismus! Peter Sloterdijk über die Wiederentdeckung des Stolzes, echte Fiskaldemokratie und die Nachwirkungen der Französischen Revolution.

Braucht die Schweiz eine Stiftungsstrategie?

Braucht die Schweiz eine Stiftungsstrategie?

Wann waren Sie das letzte Mal so richtig grosszügig? Nein, darunter fällt es nicht, wenn Sie einem Strassenmusiker für sein Spiel einen Fünffränkler in den Hut gelegt, einen Fair-Trade-Kaffee gekauft oder dem Nachbarsjungen 20 Franken fürs Rasenmähen gegeben haben. Grosszügigkeit, das ist die Kunst des Gebens, die sich

Geben und bewegen

Geben und bewegen

Der Mensch ist ein gebendes Wesen – nicht aus schlechtem Gewissen, sondern aus Überzeugung. Was die Amerikaner längst wissen, beginnen die Europäer gerade zu entdecken. Die EU arbeitet an einem europäischen Stiftungsstatut. Lässt sich damit etwas anfangen?

Anstiftung zum Geben

Philanthropie ist eine boomende Branche. Wo kann, wo muss sich der Stiftungsstandort Schweiz anpassen, weiterentwickeln, erneuern? Rechtliche Gedanken zu einer neuen Strategie.

Säen und ernten

Säen und ernten

Der Genfer Privatbanquier Thierry Lombard tut, was schon seine Vorgänger vor 150 Jahren taten: Geld verdienen und Gutes tun. Dabei genügt es nicht, Cheques auszustellen. Der Banquier über den Nutzen des Gebens, das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und seine Familiengeschichte.

Trödelmarkt? Gestaltende Kraft!

Der Schweizer Stiftungssektor ist eigentlich ziemlich gut in Form. Das Problem: er nimmt sich selbst kaum als solchen wahr. Es braucht einen höheren Organisationsgrad und eine klare Ausrichtung. Unternehmerische Gedanken zum Stiftungswesen – und drei Szenarien.

Treuhänder der Allgemeinheit

Treuhänder der Allgemeinheit

Mehr Selbstbewusstsein, mehr Wirkung, mehr Dialog mit der Gesellschaft – SwissFoundations-Präsidentin Antonia Jann will, dass Stiftungen aus der selbstverschuldeten Anonymität heraustreten. Ein Gespräch über die helvetische Zivilgesellschaft.

Prinzip Haftung

Der Markt verursachte die Krise nicht. Wir leben nicht in echter Marktwirtschaft – schade! Kapitalismuskritik verfehlt das Problem. Umgekehrt: Wer das Gemeinwohl will, braucht offene Gesellschaften. Eine Klarstellung.

Eine neue Verfassung

Eine neue Verfassung

Der Liberalismus steckt in einer Krise. Ein selbstbestimmtes Leben zu führen, wird zunehmend zur Illusion. Geld regiert die Welt, die Finanzwirtschaft gebietet über die öffentliche Ordnung. Was hilft? Es braucht eine neue Verfassung des Kapitalismus, die ihn in demokratische Schranken weist.

Klare Spielregeln

Klare Spielregeln

Was ist das Antidot zum heutigen Kapitalismus? Der Sozialismus hat abgewirtschaftet. Ist das Antidot also vielleicht doch der gute alte Kapitalismus? Er ist gemeinwohlverträglich – wenn man ihn lässt.

Mass und Mitte

Mass und Mitte

Komplexe Gesellschaften wie die unsrigen sind hochempfindlich. Die Beziehungen sind abstrakt, jeder Eingriff zeitigt unvorhersehbare Wirkungen. Umso wichtiger ist eine konkrete Gemeinwohlorientierung. Die Wiederentdeckung des gesunden Menschenverstandes weist den Weg.

Von Schicksen und Räucherstäbchen

Von Schicksen und Räucherstäbchen

Thomas Meyer wurde Schriftsteller mit einem charmanten Roman über Liebe im jüdisch-orthodoxen Milieu. Doch dort findet das Buch bis heute keine Leser. Wieso? Der junge Nominierte erforscht Religionen, Rollenspiele und die Kraft des Fragestellens.