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Dossier

Die Bilanz

In den 1950er Jahren in eine Unternehmerfamilie hineingeboren, sind mir sowohl die Dynamik des Wirtschaftsbooms als auch die Entbehrungen der Zeit davor bewusst. Freiheiten mussten erkämpft werden, in Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft – die Beharrungskräfte des Konservativen waren mächtiger als heute. Aber: die Renten waren sicher. Und die Alterspyramide noch kein

Wohlstand für alle?

Wohlstand für alle?

Wie liberale Vordenker das Leistungsprinzip und die Chancengleichheit popularisierten – und so den Weg für den grössten Wohlstandszuwachs in der Menschheitsgeschichte bereiteten. Was ist übrig von diesem Erbe?

Mach doch einfach!

Soziale Mobilität wird nicht nur durch schlechte Institutionen oder ökonomische Fehlanreize blockiert – oft stehen sich Menschen einfach selbst im Weg. Was hält sie zurück?

«Typisch Frau!»

«Typisch Frau!»

Nicht die familiäre Herkunft oder das Geschlecht bestimmen angeblich über unsere gesellschaftliche Position, sondern einzig und allein die Leistung. Von wegen.

Das Ticket

In den USA haben Kinder aus schwierigen Verhältnissen kaum Chancen auf einen Aufstieg. Die privat geführten, anspruchsvollen «Charter Schools» wollen das ändern.

Wider die selbstgefällige Gesellschaft

Die Diskussion über soziale Mobilität müsste auch eine über geographische Mobilität sein. Denn: gesellschaftliche Unbeweglichkeit wird irgendwann auch zum sozialen Risiko. In vielen Wohlfahrtsstaaten ist sie das längst.