Streitpunkt Philanthropie
Um die Philanthropie findet eine Art ewiger Kulturkampf statt. Was kann Wohltätigkeit angesichts eines zunehmend umfassenden Rechts- und Sozialstaats noch leisten? Zeit für eine nüchterne Analyse.
Um die Philanthropie findet eine Art ewiger Kulturkampf statt. Was kann Wohltätigkeit angesichts eines zunehmend umfassenden Rechts- und Sozialstaats noch leisten? Zeit für eine nüchterne Analyse.
Nur die wenigsten Stiftungen sind gross und vermögend. Viel häufiger stehen Stiftungsräte vor der Herausforderung, den gemeinnützigen Zweck mit knappsten Ressourcen zu erfüllen. Aber: genau diese Stiftungen sind Garanten für gesellschaftliche Vielfalt.
Während alle Welt von der «Shared Economy» redet, hadert der Gemeinnützigkeitssektor weiterhin mit der Idee. Dabei ist klar: die Schweiz hat nicht zu wenige Stiftungen, sondern zu wenig effizient vernetzte.
Stiftungsgrössen Die Klassifizierung nach der Grösse des Stiftungsvermögens erfolgt anhand des liquiden Vermögens (Anlagevermögen), nicht aber des illiquiden, unveräusserlichen Vermögens: kleine Stiftungen (Vermögen bis CHF 10 Mio.), mittelgrosse Stiftungen (CHF 10 – 50 Mio.), grosse Stiftungen (ab CHF 50 Mio.). Unselbständige Stiftung Eine Stiftung wird als unselbständig bezeichnet, wenn sie keine
Viele kleine und mittlere Stiftungen stehen vor grossen Herausforderungen: Im Tiefzinsumfeld schwinden die Renditen, mit denen sie ihre Tätigkeiten finanzieren müssen. Was tun?
Wie Dachstiftungen die Hemmschwellen des philanthropischen Engagements senken. Erfahrungen aus der Praxis.
Im Gravitationsfeld von Banken tummeln sich viele gemeinnützige Stiftungen. Dabei haben gewinnorientierte, kompetitive Finanzdienstleister keine genuin philanthropische Haltung, auch keine Programmatik des gemeinnützigen Handelns. Eine Streitschrift.
Früher war alles besser und mit 65 ist man ein Greis: Wir haben viele falsche Vorstellungen vom Alter im Kopf. Es lohnt sich, einige davon zu korrigieren.
Warum ist eine Reform der Altersvorsorge in der Schweiz so schwer durchzusetzen? Und wer hat welche Interessen? Ein Streitgespräch.
Das Nein zur Vorsorgereform zeigt: die Schweiz leidet an Reformmüdigkeit – und die Bürger werden mehr Eigenverantwortung übernehmen müssen.
Man kann nicht beides haben: hohe Renditen und absolute Sicherheit. Das gilt auch für das Schweizer Vorsorgesystem.
Robo-Advisors können die Vermögensverwaltung ehrlicher und transparenter machen – auch in der Altersvorsorge.