Dossier
Liberalismus und Ökologie
Umweltschutz und Marktwirtschaft sind zwei Seiten derselben Medaille – aber nur, wo tatsächlich Kostenwahrheit herrscht. Das wusste ein liberaler Ingenieur aus der Schweiz schon vor sechzig Jahren, nun fällt seine wissenschaftliche Arbeit endlich auf fruchtbaren Boden.
Unternehmen Nachhaltigkeit
Es braucht keine Revolution, um Ressourcen zu schützen und die Wertschöpfungskette der Nahrungsmittelindustrie effizienter zu organisieren. Längst sind unternehmerisch engagierte Weltverbesserer daran, die Probleme von morgen zu lösen. Einige Beispiele.
Debatte I: Technologie wird unsere Probleme lösen!
Die Schweiz wird zu einer Drehscheibe für Agrartechnologie: Umweltverschmutzung durch Pestizide und Verschwendung von Wasser, Energie und Kraftstoff werden in Zukunft keine Probleme mehr sein.
Debatte II: Suffizienz statt Überfluss!
Mehr Effizienz und technischer Fortschritt reichen nicht. Es braucht auch eine Selbstbeschränkung der Konsumenten. Eine Gegenrede.
Alles für die Tonne
Weltweit wird rund ein Drittel aller produzierten Lebensmittel weggeworfen. Was die Ernährungswirtschaft dagegen tut – und warum sich das auch finanziell lohnt.
Tech-Nerds in Gummistiefeln
Big Data, Blockchain und die Biolandwirtschaft: Wie die digitale Revolution den Lebensmittelhandel umkrempelt.
Käse und Joghurt aus Basel-Stadt
Serdar Hess von Mylk. Ein Unternehmer, der den Erfolg sucht.
Souveränismus & Mondialismus
Über das schwierige Verhältnis zwischen Bürger, Staat und übergeordneten Institutionen
Eine Einführung: Wie wollen wir zusammenleben?
Über den uralten und doch sehr aktuellen Widerstreit von mondialistischen und souveränistischen Gesellschaftsmodellen.
Die politische Ökonomie des Populismus
Europäische Populisten erstarken nicht durch Dummheit oder Naivität, sondern weil Staaten tatsächlich Souveränität und wirtschaftliche Kontrolle verloren haben. Ein führender deutscher Politikwissenschaftler analysiert diese Entwicklung.
Das Ei des Kolumbus?
Das institutionelle Rahmenabkommen Schweiz/EU: einer direkten Demokratie unwürdig. Ein Debattenbeitrag.
Wider die helvetische Selbstverzwergung!
Das institutionelle Rahmenabkommen Schweiz/EU: keine «Vasallisierung», sondern alles im bewährten Rahmen. Eine Replik.
Apathy in the UK
Der Brexit teilt Rhetoriker mit der SVP: «Masseneinwanderung» und Souveränität. Doch Politikverdrossenheit und der Aufstieg populistischer Parteien sind auch Folge von Versäumnissen der etablierten Mainstream-Politiker in Grossbritannien und Europa.
Souveränität, Legitimität, Solidarität
Politische Mehrebenensysteme sind in einer globalisierten Welt unabdingbar. Es ist deshalb wichtig, sie so auszugestalten, dass die Gewaltenteilung funktioniert, die knappen Legitimitäts- und Solidaritätsressourcen geschont werden und das Subsidiaritätsprinzip geachtet wird.