Dossier
Wirtschaftsethik – erzwungen oder selbstreguliert?
Von der Gefahr, alles regeln zu wollen Wer alles regeln will, zahlt einen hohen Preis. Der Preis für eine rechtlich verordnete Ethik ist letztlich eine totalitäre Gesellschaft, die durch eine lückenlose Kontrolle und harte Sanktionenihr ganzes Zwangsgebäude zu schützen versucht.
Die Fehler der Rechtschreibreform
Eine Kommission ohne Fachkompetenz, Geheimhaltung, übereilte Einführung und unzureichende Finanzierung kennzeichnen die Verfahrensfehler. Dazu kommt die Missachtung von Sprachgeschichte und Sprachgebrauch bei der Rechtschreibreform.
Die Sprachgemeinschaft, nicht die Politik
Die Frage der Zuständigkeit Orthographie ist historisch gewachsen. Die von Wissenschaftern ohne Not und gegen den Sprachgebrauch konstruierte Reform ist inkonsistent und wurde von Politikern ohne Sachkunde überstürzt eingeführt. Noch ist es nicht zu spät für einen Verzicht.
Sprache als Biotop
Ein Interview mit Daniel Thürer Robert Nef und Stefan Stirnemann stellen Fragen zum staats- und völkerrechtlichen Stellenwert der Reform im Vergleich mit Deutschland und zum Nebeneinander verschiedener Schreibweisen in der Schweiz.
Die Schule braucht verbindliche Regeln
Ein Interview mit Hans Ulrich Stöckling Robert Nef und Stefan Stirnemann konfrontieren den Vorsitzenden der Schweizer Delegation mit den Schwächen der Reform und stellen die Frage nach dem weiteren Vorgehen in der Schweiz.
Die erfolgreich depolitisierte Rechtschreibreform
Die Diskussion muss wieder politisch werden
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Reform
Die neuen Regeln: für Zeitungsleser eine Tortur
Die durchtrennte Ligatur
Die Schweiz verzichtete vor dem Zweiten Weltkrieg auf das ss in der Rechtschreibung. Bei der späteren fragwürdigen Rechtschreibreform zeigten offizielle Stellen wenig Widerstand, obwohl über 90 Prozent der Deutschschweizer dagegen waren.
Es sei denn mit Macht, die keine Argumente kennt
Die Reformbefürworter disqualifizieren Kritiker, statt fundierte Argumente zu liefern. Besorgte Lehrerinnen und Lehrer, die keine Erleichterung durch die Reform spüren, werden nicht überzeugend beruhigt.