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Dossier

(8) Staat, Markt und Kultur

In der kulturpolitischen Debatte geht es um die Fähigkeit des Staates, Kultur zu fördern. Staatsgläubige und Marktgläubige stehen sich dogmatisch gegenüber. Doch Kultur ist ihrem Wesen nach näher beim freien Austausch als beim staatlichen Zwang.

(9) Die Enteignung der Kultur

Wo Kunsthandel zum Termingeschäft verkommt, läuft letztlich auch die Kunst Gefahr, ihre Stetigkeit als Institution zu verlieren. Der Autor beschreibt eine ungute Entwicklung, deren Ursachen er nicht etwa im Kapitalismus, wohl aber in Auswüchsen neoliberalen Wirtschaftens festmacht.

(0) Föderalismusdebatte

«Die Schweiz ist kleinräumig und dezentralisiert organisiert wie kein anderes Land auf der Welt. Lange Zeit war der Föderalismus eine Stärke des Landes. Heute jedoch behindert er den Binnenmarkt und damit das Wachstum. Wie viel Föderalismus kann sich die Schweiz noch leisten? Unter dem Titel ‹Baustelle Föderalismus› hat Avenir Suisse

(1) Tabuzone Föderalismus

Die unerwartet virulente Reaktion der Öffentlichkeit auf die Avenir-Suisse-Studie «Baustelle Föderalismus» – sie hält noch immer an – hat sämtliche Erwartungen übertroffen und auch die Herausgeber selbst überrascht.

(5) Autralien: Wettbewerb in Vielfalt

Während der über 200 Jahre seit der Inbesitznahme durch die britische Krone ist Australien ein Versuchsfeld für Politik- und Gesellschaftsentwürfe gewesen. Im Mittelpunkt der Debatte stand dabei immer wieder die Frage nach den Vor- und Nachteilen der Zentralisierung.

(0) Kunstraub – Raubkunst

«Ich bin oft weg von zu Hause, manchmal für ein paar Tage, manchmal für mehrere Monate. Bevor ich verreise, muss ich einen Elektriker kommen lassen, der die Bilderleuchten abmontiert, die Bilder aus ihrem Rahmen nimmt und sie in den Tresor bringt. Das ist ein ärgerliches Tun, und ich weiss, dass

(2) Spurensuche: Egon Schieles «Tote Stadt III»

Fehlende Indizien, fehlende Beweise, manchmal auch nur Schweigen: das bis heute ungeklärte Schicksal der Kunstsammlung des jüdischen Kabarettisten Fritz Grünbaum verdeutlicht beispielhaft, wie schwierig sich die Arbeit der Provenienzforschung mitunter gestaltet.

(5) Ein schlichtes Gemüt

Wie stellen Sie sich einen Kunsträuber vor? Zuvorkommend, kunstliebend und intelligent? Ein Gentleman mit einem brillanten Plan, geleitet von idealistischen Motiven? Alles falsch.