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Dossier: «Zukunft des Service public in den Medien»

«Die Debatte um die Zukunft des öffentlichen Rundfunks in der Schweiz ist lebendig, dreht sich aber häufig im Kreis. Angesichts des technologischen Wandels und veränderter Nutzergewohnheiten sind ökonomische, technische und inhaltliche Reformideen gefragt, die auch umsetzbar sind.» — Marina Masoni

Zukunft des Service public in den Medien

Über den gebührenfinanzierten Rundfunk in der Schweiz wurde politisch schon immer wild debattiert. Noch nie in ihrer 85jährigen Geschichte war die SRG aber beim Bürger so umstritten wie heute. Das stellt der langjährige Medienjournalist Nick Lüthi fest, der mit je einem Text den Anfang und das Ende unseres Dossiers zur

Das Beste aus zwei Welten

Die SRG versteht es, das Beste aus zwei Welten zu vereinen: Sie gibt sich unternehmerisch, schluckt aber jedes Jahr 1,2 Milliarden Franken Gebührengelder. Aufkommende Kritik lächelt sie weg. Die Chancen sind gross, dass das auch weiterhin so bleibt.

Töpfe, Töpfe, Töpfe

Töpfe, Töpfe, Töpfe

Im Schweizer Medienbetrieb zanken alle nur noch um öffentliche Gelder, die Privaten eingeschlossen. Weshalb wir den Geldfluss einschränken oder umlenken müssen, um die Debatte neu zu beleben.

Service public netto

Die SRG verhält sich oft wie ein Privatsender. Sie ist aber öffentlich finanziert. Deshalb braucht es eine klare Aufgabenstellung.

Alternative: Lücken füllen

Statt Programme und Verbreitungskanäle zu fördern, sollte sich der Bund auf die Förderung von Inhalten konzentrieren, die Private nicht bereitstellen. Nur so gelingt es, den Rundfunkmarkt auf lange Frist technologisch flexibel und effizient zu halten.

Alternative: Vereinfachen

Auch in Zukunft gibt es noch Platz für die SRG. Allerdings nicht als Sendeanstalt, sondern als Produzentin. Das wäre nicht nur den Privaten gegenüber fair, es würde auch zur Medienvielfalt beitragen.

Alternative: Zusammenspannen?

Die gezielte Zusammenarbeit zwischen öffentlich und privat kann beiden Seiten nützen. In der Medienbranche bedrohen solche Public-Private-Partnerships (PPP) aber auch die Angebotsvielfalt und die Unabhängigkeit der Redaktionen. Welche Vorbehalte und Probleme gibt es? Und wie sind sie zu lösen?