zum Inhalt

Dossier: «Wissenschaftsdiplomatie»

«Zwar hat heute die neue Schweizer Wissenschaftsdiplomatie ihr Wirkungspotential noch längst nicht ausgeschöpft. Aber auch wenn sie inhaltlich überzeugt, muss sie sich erst noch in ihrer Andersartigkeit durchsetzen, damit sie ihre sperrige Impulskraft nicht zugunsten einer geschmeidigen Verwaltungskonformität verliert.» — Dr. Philipp Egger

Wissenschaftsdiplomatie: Die Schweiz vernetzt sich neu

Wissenschaftsdiplomatie: Die Schweiz vernetzt sich neu

Diplomatie war einmal die aristokratische Domäne der Talleyrands, Bismarcks oder Metternichs. Erst im 20. Jahrhundert übernahm eine standesbewusste bürgerliche Hautevolee das diplomatische Ruder. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung waren dabei vorzugsweise unter sich und betrieben die «Kunst der Verhandlung» als eine Art internationalen Elitensport. Diese Zeiten sind vorbei. Verändert

High-Tech-Diplomat, übernehmen Sie!

High-Tech-Diplomat, übernehmen Sie!

Das Feld der internationalen Beziehungen wird derzeit umgepflügt durch neue Akteure, die auf technologische Vernetzung setzen. Die Schweiz verfügt dank ihrer Wissenschaftsdiplomatie über vielversprechende Aktivposten, die sie zur Speerspitze einer modernen Schweizer Aussenpolitik ausbauen kann.

Der Selektierer

Der Selektierer

Francesco Dell’Endice kam als Raumfahrttechniker an die ETH, hat ein Unternehmen gegründet und wäre bereit, die Schweiz als Freelance-Diplomat nach aussen zu vertreten. Später einmal. Zuvor revolutioniert er noch die Nahrungsmittelindustrie.

Langenthal, Silicon Valley

Teilchenphysik, Technologien für Smart Cities oder Vertonung des Waldes: Das Netzwerk swissnex setzt auf den Rohstoff Wissen. Das ist gut für die «Soft Power» der Schweiz. Und sorgt zeitweise für Irritation. Swissnex-Pionier Christian Simm erklärt, was den Oberaargau mit der Wüste Nevadas verbindet.