Wahrheit existiert
Die Vorstellung von Wahrheit wird zunehmend angezweifelt. Doch objektives Wissen lässt sich mit der Vernunft erschliessen.
«Es lohnt sich, einmal wieder grundsätzlich zu fragen: Welche Autoritäten sind es eigentlich, denen wir vertrauen? Wie erkenne ich eine Verschwörungstheorie? Und wer bestimmt, was veröffentlicht wird?»
Die Vorstellung von Wahrheit wird zunehmend angezweifelt. Doch objektives Wissen lässt sich mit der Vernunft erschliessen.
Der verbreitete Glaube an die Existenz einer globalen Einheitsregierung mag verlockend klingen. Er unterliegt jedoch einem inhärenten Irrtum.
In der Ablehnung einer westlichen Fortschrittsgeschichte konzentrierte sich die Geschichtswissenschaft zuletzt einseitig auf die Dekonstruktion von Mythen. Debatten sollten heute wieder näher an die Praxis rücken.
Im Gerichtssaal geht es oft weniger darum, die einzig wahre Wahrheit zu finden, als den verschiedenen konkurrierenden Darstellungen gerecht zu werden.
Wer heute in der Wissenschaft tätig ist, kommt von verschiedenen Seiten unter Druck. Akademische Abhängigkeitsverhältnisse verunmöglichen genuine Forschung und fördern Agendawissenschafter.
Im Kampf gegen Fake News stellt sich die Machtfrage: Wer darf publizieren, wo und wie?
Statt jedem Shitstorm auszuweichen oder Redaktionen steuern zu wollen, sollten sich Unternehmen darauf konzentrieren, nachhaltig Wert zu schaffen. So stellt sich die gute Reputation von alleine ein.
Wie sich Wissen in einer Enzyklopädie, an der alle mitarbeiten dürfen, verändert – und was die verschiedenen Sprachversionen von Wikipedia über die jeweiligen Gesellschaften aussagen.