Dossier: «Staatsschulden & Infrastruktur»
«Eine funktionierende Infrastruktur ist die Basis für wirtschaftliche Prosperität. Während etwa China eine neue Seidenstrasse baut, ächzt Europa im Schuldensumpf. Wo gilt es, Impulse zu setzen? Und welche Chancen bei der Infrastrukturfinanzierung bieten sich?» — Remy Reichmuth
Als gäbe es kein Morgen
Trotz guter Konjunktur haben sich die meisten westlichen Länder in den letzten Jahren weiter verschuldet. Das ist gefährlich, denn mit den Schulden wird blosser Konsum finanziert – und nicht langfristige Infrastrukturprojekte.
Facts & Figures
Welche Nationen sind die grössten Schuldner? Was geschah mit Infrastrukturinvestitionen seit der Finanzkrise und wie wirkte sich das auf die Infrastrukturqualität aus? Warum kostet ein Meter Schweizer Autobahn 78 000 Franken? Acht Grafiken mit Antworten.
Öffentliche Investitionen: Wie viel ist zu wenig?
Die Erhöhung der öffentlichen Investitionsquote wird gern als Allheilmittel zur Stärkung der Wirtschaft empfohlen. Allerdings: Das empirische Fundament dieser Empfehlung ist brüchig, die Methoden zur Ermittlung des Bedarfs oft untauglich. Das führt zu teuren Fehlallokationen.
Tief im Westen
Vom Kohlenpott zur Logistikdrehscheibe: ein Besuch im Ruhrgebiet. Im Rheinhafen von Duisburg sorgt ausgerechnet Chinas Projekt «One Belt, One Road» für neue Infrastrukturimpulse.
Public? Private? Partnership?
Voraussetzungen für den Erfolg von Infrastrukturprivatisierungen.
Energie: Höchste Zeit für mehr Markt!
Die heutige Energiepolitik verfolgt Ziele wie CO2-Reduktion und Versorgungssicherheit mit sehr ineffizienten Mitteln. Wie der Strommarkt wirklich organisiert werden müsste, damit Private ausreichendes Interesse an langfristigen Investitionen in die Energieinfrastruktur aufbringen.
Risikoaversion: Kapital für Pioniere, nein danke?
Warum die Infrastruktur der Zukunft «Made in Switzerland» sein könnte.