Dossier: «Liberale Morgenröte»
«Der liberale Reformstau in Bundesbern hat erst dann ein Ende, wenn die vernünftigen Kräfte im Land wieder zueinanderfinden und gemeinsam Ideen umsetzen. Für die Weiterführung des Erfolgsmodells Schweiz auch nach der Coronakrise.» Jean Pierre Bonny Präsident der Bonny Stiftung für die Freiheit
Der Rechtsrutsch, der keiner war
Trotz guten Voraussetzungen haben die bürgerlichen Parteien in der vergangenen Legislatur Weichenstellungen hin zu einer freiheitlicheren Politik verpasst. Sie versprachen am Sonntag Zusammenarbeit und standen sich schon am Montag im Weg.
Was die Linken besser machen
Die Polarisierung fordert die Schweizer Politik mit ihrer traditionellen Konsenskultur heraus. Und fördert Wasser auf die Mühlen neuer Online-Bewegungen und geschickter Parteipräsidenten.
Eine Rente für alle Fälle
Ausbildung, Anstellung, Ruhestand: Die klassische Abfolge ist mit neuen Arbeitsformen und demografischem Wandel zur Ausnahme geworden. Zeit, die Verbindung zwischen Arbeit und Rente neu zu denken – mit einer zusätzlichen Sparsäule.
Die Coronakrise erfordert eine neue Migrationspolitik
Eine Eintrittsgebühr für Einwanderer würde die Integration erleichtern und dem Geschäft der Schlepper einen Riegel schieben.
Klug gespart ist halb saniert
Die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise verdeutlichen den Nutzen der Schuldenbremse. Nach dem Ausgabenrausch ist es entscheidend, den Kompass wieder auf solides Haushalten auszurichten.
Technologieverbote retten das Klima nicht
Um die Erderwärmung einzudämmen, müssen CO2-Emissionen endlich ein Preisschild bekommen. Staatliche Vorgaben, welche Energieversorgung «richtig» und welche «falsch» ist, verhindern die Lösung des Problems.
Navigationshilfe aus dem Regulierungsdschungel
Abgeschottete Märkte, von Staatsunternehmen verdrängte Private: Klientelpolitik verhindert allzu oft liberale Lösungen. Dagegen helfen unabhängige Institutionen – zum Beispiel eine neue Gegenvorschlagskommission.
Die Schweiz muss Respekt für ihr Staatswesen einfordern
Das vorliegende Rahmenabkommen mit der EU weist grundlegende Mängel auf. Mit zwei chirurgischen Eingriffen lässt es sich retten.
Mehr Markt für unsere Gesundheit
Die Coronakrise zeigt: Planwirtschaftliche Inputsteuerung funktioniert auch im Gesundheitswesen nicht. Statt einzelner Leistungen sollten wir künftig Therapieerfolge vergüten – und endlich für einen Qualitätswettbewerb sorgen.
«Es war ein grosser Fehler, dass wir Bürgerlichen uns gespalten haben»
Die Jungen können Reformen unbelasteter anpacken. Davon sind die Präsidenten von Junger SVP, Jungfreisinnigen und Junger CVP überzeugt. Im Gespräch loten sie das Potenzial für liberale Politik aus.
Befreiungsschlag für den Handel
Mit Corona hat der Protektionismus noch mehr Aufwind bekommen. Dabei bräuchte es gerade jetzt mehr Freihandel, um nicht nur Wohlstand, sondern auch Sicherheit zu schaffen.
Das verdrängte Problem der Pflegefinanzierung
Wegen des demografischen Wandels steigen die Pflegekosten stark an – und überfordern Kantone und Gemeinden. Es braucht einen Systemwechsel: die Einführung einer Pflegeversicherung.