Dossier: «Geld und seine Wirkung»
«Renditeoptimierung ist für mich nicht das zentrale Kriterium bei Investitionsentscheiden. Im Vordergrund steht vielmehr die Frage, welche Wirkung ich erzielen will – mit dem Ziel vor Augen, einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft zu leisten.» — Eric Lütenegger
Mitgefühl und/oder Rendite
Ist wirklich ein Widerspruch, was gerne als Widerspruch dargestellt wird?
Wie wirkt die Geldpille?
Spendende Menschen sind glückliche Menschen. Wo endet das Eigeninteresse und wo beginnt die Weltverbesserung? Und was kommt heraus, wenn ein Grossunternehmer, ein Verhaltensökonom und ein Sozialinvestor nach Antworten auf diese Frage suchen?
Was Vermögen vermöchte
Hat die Allgemeinheit Anspruch auf den Reichtum der wenigen? Natürlich nicht. Haben die Reichen den Anspruch, ihr Geld in die Allgemeinheit zu investieren? Theoretisch ja, doch ist im Zeitalter des Etatismus zur Rarität verkommen, was einst gängige Praxis war.
Befreit die Kultur!
Wer den Status quo der staatlichen Kulturfinanzierung hinterfragt, gilt schnell als Kunstbanause. Ein einfacher Hebel könnte aber Kulturbudgets erhöhen und die öffentliche Hand entlasten: die Anerkennung von Gemeinnützigkeit im Subventions- und Steuersystem.
Die Anleihe mit sozialer Wirkung
Die Sozialindustrie bemüht sich um Integration anerkannter Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt, doch der Erfolg bleibt bescheiden. Ein Social Impact Bond könnte hier Abhilfe schaffen, indem er richtige Anreize setzt und sowohl dem Sozialstaat als auch Asylberechtigten nutzt.