Aktuelles
Ökonomische Empfindungen
Emma Rothschild untersucht in ihrer neuen Studie «ökonomische Empfindungen» bei Condorcet und Adam Smith. Das Buch erzählt brillant die Geschichte einer vergessenen Kategorie, die angesichts des wachsenden Interesses an Wirtschaftspsychologie neue Beachtung verdient.
«Die Abenteuer des Hamza» im Museum Rietberg
Indische Malerei für den Moghul-Kaiser Akbar den Grossen
Da da, sieh an!
Zürich? – Eine Stadt der Banken, idyllisch am See gelegen, von den schneebedeckten Bergen ringsum hallt der Ruf der Alphörner. Zürich, reich, harmlos, hübsch und etwas langweilig. So oder ähnlich wird diese Stadt ausserhalb der Schweiz öfters eingeschätzt. Und doch ist Zürich, das kaum jemand in einem Atemzug nennen würde mit
Das Nichts? Gasgestank? Gott?
War das nicht alles einfach Sauglattismus? Wenn man so hinhört, wie über DADA gesprochen wird, auch von Begeisterten, ist der Unterschied nicht ohne weiteres festzustellen. Lautgedichte und Kostüme aus Glanzpapier und viel Nonsens und Gruppenglück im Protestgehabe, hat sich das nicht in sich selbst erfüllt, damals, und wird fade, wenn
On y da! On y da!
«Lasst uns aufbrechen»: Anfangs dachten wir daran, die vorliegende Ausgabe der «Schweizer Monatshefte» mit Abdrucken von Werken aus der Dada-Sammlung des Kunsthauses Zürich zu bebildern. Doch dann entschieden wir uns dafür, Studierenden der «F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich» die Gestaltung der für die Bilder reservierten Seiten
Kreative Dissidenz
An den Grenzen zwischen Sinn und Unsinn entsteht Freiheit. Sie beginnt mit der Möglichkeit, Nein zu sagen. Doch wahre Freiheit wächst erst, wenn wir beharrlich fragen, welche Grenzen sinnvoll sind und welche nicht – statt uns vorschnell traditionellen Antworten zu beugen.
Grenzenloser Machthunger
Hillary Rodham Clintons Memoiren erregen weltweites Interesse. Leser konzentrieren sich auf die Lewinsky-Affäre, doch politisch Interessierte sollten Passagen beachten, die ihren Machthunger und ihre schwarz-weisse Weltsicht offenbaren.
Herren gegen Bauern
Vor 350 Jahren endete am 8. Juni 1653 der Schweizer Bauernkrieg, eine der düstersten Krisen der Schweiz. Er wurde durch Kriegsverbrecherprozesse erstickt und verstärkte die Unterdrückung der Landbevölkerung in grossen Gebieten der Alten Eidgenossenschaft.
Schon immer Vielfalt
Inspiriert wurde diese Ausgabe der «Schweizer Monatshefte» durch einen Zyklus in fünf Teilen mit Musik und Referaten in St. Gallen unter dem Titel «Melting Pot?» – der Akzent lag auf dem Fragezeichen. In den Diskussionen über die unterstellten kulturellen Konsequenzen der Globalisierung ist das Fragezeichen selten zu finden. Mit dem Bild
Tango muss sein
Kultur ist unvermeidlich. Reicher oder ärmer, volksnah oder «abgehoben». Wenn Menschen zusammen kommen, entstehen verschiedene Kommunikationsformen, Umgangsweisen und Verhaltensmuster, welche einen Feedbackprozess in Gang setzen. Musik wird von diesem Phänomen besonders geprägt, weil sie eine der abstraktesten Kunstformen ist. Die Melodien, Harmonien und rhythmischen Formen klingen in den Menschen weiter,