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Aktuelles

Knappe Ressourcen

Der diese Zeilen schreibt, verdankt die erste Begegnung mit dem Thema Ressourcen dem Club of Rome. Als Teenager mit den «Grenzen des Wachstums» und einer Reihe düsterer Prognosen konfrontiert zu werden, hatte durchaus etwas Bedrückendes. Rohöl, Kupfer, Zinn: wie viele Jahre noch? Bis zur Klausur zumindest kannten wir die Antworten

Wirtschaftsentwicklung und Nachhaltigkeit

Bürgerliche Politiker fordern eine nachhaltige Sanierung der Bundesfinanzen, die Zürcher Kantonalbank schreibt auf der Titelseite ihres Leitbilds «Für eine nachhaltige Entwicklung». Der Begriff Nachhaltigkeit hat offensichtlich den Weg in die Alltagssprache gefunden. Nachhaltigkeit ist zum Modewort geworden, und sein Sinn droht sich zu entleeren. Was steht denn eigentlich hinter diesem

Ende der Schonzeit?

Der Dollar verliert an Sexappeal Über Jahre hinweg haben europäische, asiatische und australische Anleger die Defizite der amerikanischen Leistungsbilanz mit ihren Kapitalzuschüssen ausgeglichen. Manches deutet darauf hin, dass diese Ströme bald versiegen könnten.

Eigennutz und Sympathie

Gegen den Vorrang der Politik Die Menschen verhalten sich rational und emotional, in einer komplexen Mischung. Sie orientieren sich an ihrem Eigennutzen, sind aber gleichzeitig auch darauf angewiesen, anerkannt, geschätzt und geliebt zu werden.

Das Märchen von der Knappheit

Um eine globale Einschätzung an den Anfang zu stellen: Dass die für die Weltwirtschaft wichtigsten Ressourcen im 21. Jahrhundert unter Druck geraten könnten, steht nicht zu befürchten. Seit über dreissig Jahren entwickelt sich der Verbrauch fossiler Brennstoffe in einem Ausmass, das weit unter früheren Erwartungen liegt; dafür erreichen die nachgewiesenen

Energiepolitik im Sog von Ängsten

Das Kyoto-Protokoll – ein fehlgeleiteter Versuch Eine Energiepolitik, die durch Verschmutzungs- und Verknappungsängste bestimmt wird, führt zu Rationierung. Diese blockiert das Wirtschaftswachstum und die Verbesserung der Umwelt- und Lebensqualität für alle.

Sauberes Wasser am richtigen Ort

Der Markt als die bessere Alternative Die staatliche Bewirtschaftung der lebenswichtigen Ressource Wasser mag mitunter durch die besten aller Absichten motiviert sein. Dies ändert aber nichts daran, dass sie das Problem nicht löst, sondern weiter kompliziert.

Konflikte um Ressourcen

Konsequenzen für die Schweiz Dass die Schweiz auf die Einfuhr vieler Rohstoffe angewiesen ist, bedarf nicht der Erläuterung. Ob wir auch bereit sind, die mit der wirtschaftlichen Abhängigkeit verbundene politische Verantwortung wahrzunehmen, ist eine andere Frage.

Kants Ethik, verwerfen oder retten?

Kants Ethik bleibt heute lebendig und relevant. Angesichts von Gentechnik und Humantechnologie bietet seine Vernunftethik einen Ausweg: Sie setzt dem Verfügbarmachen des Menschen strikte Grenzen und widerspricht damit allem blossen Nutzendenken.

Wahrheit gibt es. Augenblicksweise

Martin Walsers «Der Augenblick der Liebe» Alt geworden ist Gottlieb Zürn – bekannt schon aus zwei Romanen zuvor – in Martin Walsers neustem Buch. Doch die Wiederaufnahme der Erzählung von Sehnsucht und Enttäuschung ist so erfrischend geschrieben, dass der Rezensent auf Fortsetzung hofft.

Unter Tränen lächeln

Zum 100. Todestag von Anton Tschechow Im Jahr der Uraufführung von «Der Kirschgarten» starb Tschechow, erst 44jährig, an Tuberkulose. Er wollte, so sagte er von sich, weder Liberaler, noch Konservativer, Reformator, Mönch oder Indifferenter sein, sondern ein freier Künstler.