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Aktuelles

(9) Die Enteignung der Kultur

Wo Kunsthandel zum Termingeschäft verkommt, läuft letztlich auch die Kunst Gefahr, ihre Stetigkeit als Institution zu verlieren. Der Autor beschreibt eine ungute Entwicklung, deren Ursachen er nicht etwa im Kapitalismus, wohl aber in Auswüchsen neoliberalen Wirtschaftens festmacht.

Editorial

Es gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Think-Tanks, überholte Strukturen in Frage zu stellen und neue Lösungsvorschläge auf den Ideenmarkt zu bringen. Die Öffentlichkeit muss sich daran gewöhnen, dass von dieser Seite auch Modelle lanciert werden, die den Charakter eines gedanklichen Experimentes haben und sich also nicht zur sofortigen

Die Mutter aller Reformen

Die Mutter aller Reformen

Die Leistungen der deutschen Politik der letzten Jahre stehen in keinem Verhältnis zur Grösse der anstehenden Probleme: Arbeitslosigkeit, Wirtschaftsflaute, Haushaltskrise. Wir haben jenen Punkt erreicht, bei dem man die tieferen Ursachen der Krise behandeln sollte, wenn man nicht in der Symptomtherapie stecken bleiben will. Dies führt wohl unweigerlich dazu, sich

Die Ukraine bleibt instabil

Viele sehen Ukraines Präsidentenwahl als Sieg der Demokratie gegen korrupte Machthaber. Der folgende Beitrag relativiert jedoch die politische und ökonomische Bedeutung dieses Machtwechsels und analysiert mögliche Entwicklungen kritisch.

Strategisches Denkne in der Schweiz am Ende?

Seit 1990 produziert die offizielle Schweiz wie ein Füllhorn Armeereformen. Bis jetzt hat deren keine durch Konzeption und Umsetzung überzeugen können. Dabei kennt die schweizerische Geschichte eine Tradition eigener, bedeutender strategischer Denker, an die durchaus angeknüpft werden könnte.

Die Crux mit der Parteidisziplin

Die Schweizer Parteien vermitteln derzeit nicht den Eindruck von Grundsatztreue und innerer Geschlossenheit. Im Hinblick auf Abstimmungsparolen rauft man sich zwar jeweils zusammen, hinter den Kulissen aber wird weiter gestritten.

(0) Föderalismusdebatte

«Die Schweiz ist kleinräumig und dezentralisiert organisiert wie kein anderes Land auf der Welt. Lange Zeit war der Föderalismus eine Stärke des Landes. Heute jedoch behindert er den Binnenmarkt und damit das Wachstum. Wie viel Föderalismus kann sich die Schweiz noch leisten? Unter dem Titel ‹Baustelle Föderalismus› hat Avenir Suisse

(1) Tabuzone Föderalismus

Die unerwartet virulente Reaktion der Öffentlichkeit auf die Avenir-Suisse-Studie «Baustelle Föderalismus» – sie hält noch immer an – hat sämtliche Erwartungen übertroffen und auch die Herausgeber selbst überrascht.

(5) Autralien: Wettbewerb in Vielfalt

Während der über 200 Jahre seit der Inbesitznahme durch die britische Krone ist Australien ein Versuchsfeld für Politik- und Gesellschaftsentwürfe gewesen. Im Mittelpunkt der Debatte stand dabei immer wieder die Frage nach den Vor- und Nachteilen der Zentralisierung.