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Aktuelles

Das Sklavenschiff

Nicht ohne Zynismus zeigt Heinrich Heine in seinem Gedicht, wie veranstaltete Musik zum Zwecke der Profitmaximierung instrumentalisiert werden kann.

Ohne Titel

Ohne Titel Nach den schönsten wörtern kammen die andere aus dem hinterhalt nicht zu halten einfach wäre es allemal zu schreiben es darf nicht sein. Laufenburg Wir werden alt und leise oder wenigstens nicht alt oder werden wieder am selben wort ins Rhein abstürzen du hättest mich warnen sollen wird

Schweiz in Sicht

Der Grazer Dichter Alfred Kolleritsch ist, man mag das bedauern oder nicht, als Herausgeber der seit 1960 bestehenden Literaturzeitschrift «manuskripte» wahrscheinlich bekannter denn als hochsensibler Lyriker und eleganter Stilist. Die Literaturfehden und politisch-intellektuellen Erregungen der frühen Jahre, auf die die Zeitschrift selber mehrfach zurückgeblickt hat (zuletzt zu ihrem 40.

«vorübergehend gleichberechtigt»

Die Rechtschreibreform verunsicherte Verlage erheblich. Michael Klett, Verleger von Klett-Cotta und Ernst Klett, erzählt von seiner Liebe zur Sprache und möglichen Lösungen für die deutsche Sprachverwirrung. Stefan Stirnemann führte das Gespräch.

Ein Auge zugedrückt

«Ich beginne damit, etwas nicht zu photographieren», sagt der kanadische Photograph Jeff Wall (*1946). Sein Interesse gelte dem, was man nicht sehe. So sind seine Bilder Erinnerungsphotos. Er stellt nach, was sich in seinem Kopf festgesetzt hat, sei es eine Alltagsszene oder ein künstlerisches Werk, wie ein Film oder ein

Wolfgang Schivelbusch. Entfernte Verwandtschaft: Faschismus, Nationalsozialismus, New Deal 1933–1939

Mangelnde Courage wird man Wolfgang Schivelbusch nicht vorwerfen können. Wenn er in seinem Band «Entfernte Verwandtschaft» Beziehungen zwischen Faschismus, Nationalsozialismus sowie dem New Deal und damit natürlich auch zwischen den Führungsfiguren Benito Mussolini, Adolf Hitler und Franklin D. Roosevelt aufzeigt, dann begibt er sich nicht eben in ruhige Gewässer. Vielmehr

Paul Driessen, Eco-Imperialism

Der provokativ anmutende Titel deutet auf einen brisanten Beitrag zu einem brisanten Thema hin. Und Paul Driessen bricht mit diesem Buch in der Tat ein modernes Tabu. Auf der Grundlage einer detaillierten Analyse der Aktivitäten und Motivationen aktivistischer Umweltorganisationen stellt er ihre Rolle als selbsternannte Vertreter der internationalen öffentlichen Meinung