«Völkerrecht oder Landesrecht?» – das ist falsche Frage
Debatte (I) Erwiderung auf das staatspolitische Gutachten von Robert Nef
Debatte (I) Erwiderung auf das staatspolitische Gutachten von Robert Nef
Wandern in Heidiland und Skifahren in St. Moritz. Dass dies sommers wie winters Touristen anzieht, weiss jedes Kind. Doch vergessen wir nicht die Festivals! «Die Zahl der Veranstaltungen ist erstaunlich, die Vielfalt verblüffend», wirbt (darob offenbar selbst überrascht) Schweiz Tourismus, die nationale Marketing- und Verkaufsorganisation für das Reise-, Ferien- und
Der Blick in den sommerlichen Veranstaltungskalender zeigt statt der erwarteten Flaute ein verlockendes Angebot an Festivals. Was für die traditionellen Institutionen, die Opern- und Theaterhäuser Sommerpause bedeutet, ist für die Festivals Hochsaison. Festivals sind aus dem sommerlichen Kulturkalender nicht mehr wegzudenken. Das Publikum geniesst die lauen Sommerabende an Festivals, von
Der Konsument will umschmeichelt, der Citoyen herausgefordert werden. Und die Filmbranche will international reüssieren. Das Filmfestival Vision du Réel möchte allen etwas bieten. Stichworte für die Zutaten zum Erfolg sind: Rituale, Verführung, Fachkompetenz und croissance zéro.
Reine Quote ist Quatsch. Denn Kunst ist Kunst. Doch kann Kunst von der Konkurrenz durch den Kommerz profitieren. Ein Plädoyer für den Dialog.
Was passiert, wenn der Westen und der Mittlere Osten, ein Kulturmanager aus Basel und ein Bauherr aus Dubai zusammentreffen? Entsteht Kunst oder Kitsch, Kultur oder Kommerz? Ein Erfahrungsbericht.
Wer besucht die Festivals? Jeder, der die Mischung von Stilen, Gattungen und Niveaus zu schätzen weiss. Und der Buntes und Widersprüchliches geniesst.
Manifestation des Volkswillens, Inszenierung nationaler Ideologie, Marketing für Städte und Regionen. Ein geschichtlicher Abriss von der höfischen Fest- bis zur aktuellen Eventkultur.
Multikulturalisten lassen Kulturen nebeneinander erblühen. Interkulturalisten bringen sie ins Gespräch miteinander. Transkulturalisten schaffen durch Verbindung und Durchdringung neue künstlerische Formen. Eine Vision für zukünftige Festivals.
14 Bücher, vorgestellt in der siebzehnten Folge der «Schweizer Autoren in Kurzkritik». Fortsetzung folgt.
Werkgespräche: Wie entsteht ein Buch? Schriftsteller erzählen über ihr Schreiben und stellen Textauszüge vor, an denen sie arbeiten. Diese Serie wird mit Urs Faes eröffnet, der anschliessend das Staffelholz an Klaus Merz weitergibt.
Peter Bichsel: «Heute kommt Johnson nicht». Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 2008
Emil Zbinden veröffentlichte mehrere Werke: «Landschaften und Menschenbilder» (Limmat, Zürich 2008), «Selbstzeugnisse und Bilddokumente» (Limmat, Zürich 2008) sowie den Ausstellungskatalog «Für und wider die Zeit» (Benteli, Sulgen 2008).
Texten aus dem Umfeld der Literaturwissenschaft haftet meist ein gewisser akademischer Stallgeruch an. Nicht so bei Peter von Matt. Schon in seinen grossen Studien über den «Liebesverrat» und «Die Intrige» hat der inzwischen emeritierte Zürcher Germanist gezeigt, dass man über gewichtige literarische Themen spannend und unterhaltsam schreiben kann. Sein neues