Der Schuster, der Bauer und der Fürst
Was eigentlich ist Geld? Eine kleine Einführung in Form einer Geschichte.
Was eigentlich ist Geld? Eine kleine Einführung in Form einer Geschichte.
Die Zentralbanken geben es heraus. Und die Staaten brauchen es – das Papiergeld. Hat es Zukunft?
Kein Wirtschaftswachstum ohne leichte Inflation. Kein gutes Geld ohne staatliche Garantie. Das sind Gewissheiten unserer Tage. Scheinbare Gewissheiten. Denn alles könnte auch ganz anders sein. Und vielleicht sogar besser.
Was tut der Staat, wenn eine Wirtschaftskrise im Anzug ist? Er versucht eine Panik zu vermeiden. Das tut er, indem er Geld drucken lässt und die Zinsen niedrig hält. Die Frage ist, ob dieser Trick auf Dauer funktioniert.
Fallen erst einmal die Preise, ist kein Halten mehr. Die Märkte brechen ein, die Unternehmen gehen Konkurs. Sagen die meisten Medien. Die Politiker. Und auch viele Ökonomen. Aber stimmt das wirklich?
Papiergeld beruht auf Vertrauen. Papier lässt sich beliebig vermehren. Vertrauen nicht. Das ist ein Problem. Wie könnte ein Geldsystem aussehen, das Vertrauen honoriert statt konsumiert?
Finanzgeschäft und Realwirtschaft driften zunehmend auseinander. Das müsste nicht sein. Zwei Bankiers lancieren eine neue Währung, die auf Leistung statt auf gutem Glauben beruht.
Wächst die Wirtschaftsleistung, wächst auch die Kaufkraft des Geldes. So sollte es sein. Und so kann es auch sein. Hintergründe zum RealUnit.
China produziert und spart. Amerika konsumiert und macht Schulden. Dieses Modell neigt sich dem Ende zu. Die Zukunft birgt Konfliktpotential. Es stellt sich die Frage nach einer neuen Weltwährungsordnung.
FDP-Nationalrat und Verleger Filippo Leutenegger mag Zuspitzungen: Er kritisiert Staatshilfe als „politische Religion", die CO2-Abgabe als „modernen Ablasshandel" und warnt vor einem nicht finanzierbaren Sozialstaat. Der Etatismus-Kritiker mischt selbst in der Politik mit, die er heftig hinterfragt.
Wie entstehen Bücher? Leser kennen meist nicht die Entstehungsgeschichte oder was Autoren beim Schreiben antreibt, freut oder quält. In den «Werkgesprächen» berichten Schriftsteller über ihr Schreiben und präsentieren Auszüge aus ihren aktuellen Arbeiten.
Vorabdruck aus dem in Arbeit befindlichen Buch «Die letztesten Dinge» von Gion Mathias Cavelty
13 Bücher, vorgestellt in der einundzwanzigsten Folge der «Schweizer Autoren in Kurzkritik». Fortsetzung folgt.
Eine Antwort aus dem Stegreif von Christophe Badoux «Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen.» (Zitiert aus den «Sudelbüchern» von Georg Christoph Lichtenberg)
Thomas Ehrsam: «Silentium! Lesen und literarisches Leben in Zürich». Limmat: Zürich, 2009.
Das «reizlose Zurzach» verliess er schleunigst, und in Germersheim musste er «auf Stroh übernachten», was ihm durchaus nicht behagte – die erste grosse der zahlreichen Reisen des späteren Staatsmannes, Historikers, Publizisten und Kosmopoliten Johannes von Müller (1752–1809) begann 1769 eher unspektakulär und (ebenso zeittypisch wie zeitalterunabhängig) begleitet von väterlichen Mahnungen,