Der Endpunkt ist erreicht
Die europäischen Staaten stehen vor dem Bankrott. Da hilft nur eins: Augen öffnen!
Die europäischen Staaten stehen vor dem Bankrott. Da hilft nur eins: Augen öffnen!
Vom Ende der christlich-sozialistisch-abendländischen Dogmatik oder Was Europa von Asien lernen könnte
Wir treffen täglich Risikoentscheide. Beim Planen einer Bergtour von der Mönchsjochhütte auf die Jungfrau sind uns diese bewusst, beim Verzehr von Ballotines de Poulet provençale eher nicht. Eine kleine bis gar keine Rolle spielt in unseren Überlegungen zu Bergtour und Poulet, dass es 2009 in der Schweiz 112 tödliche Bergunfälle
Lassen sich Finanzblasen voraussagen? Didier Sornette hat die Antwort auf die grosse Frage im Zeitalter vernetzter Finanzmärkte. Er hat schon viele Blasen prognostiziert. Und er verrät, wo die nächsten platzen. Gespräch mit dem ETH-Professor über komplexe Systeme, ihre Risiken und Nebenwirkungen.
Gefahr geht von dem aus, was wir nicht wissen – über einige folgenschwere Annahmen der Risikoforschung.*
Wir schätzen täglich Risiken ein. Doch gefühltes ist nicht gleich reales Risiko. Wer dies weiss, hat Sicherheit gewonnen. Denn falsche Risikowahrnehmung kann uns selbst zum Risikofaktor machen.
Landen, Entladen, Betanken, Warten, Beladen – und wieder abfliegen: Flughäfen sind hochkomplex. Und sie sind sehr sicher. Doch ein Restrisiko bleibt: der Mensch.
Der Dioxinskandal in Deutschland zeigt: Lebensmittelrisiken werden unterschätzt. Auf die Unterschätzung folgt die politische Überreaktion. Die Konsumenten tragen die gesundheitlichen Folgen. Das müsste nicht sein.
Wir nehmen Risiken als Bedrohung wahr. Das ist gefährlich. Denn nur wer sie kalkuliert, kann sie reduzieren. Ein Gespräch mit dem Risikomanager Hans Bohnenblust über vergessene Hochwasser, vorschnellen Aktionismus und die vermeintliche Sicherheit von Skihelmen.
Sie spricht Klartext. Sie hat ihre Linie. Sie hat sich von links bis rechts Respekt verschafft. Also wollte sie in den Bundesrat: Karin Keller-Sutter, St. Galler Justizdirektorin. Ein Gespräch über Realpolitik, die Bilateralen III und die Selbstdemontage der Landesregierung.
Was charakterisiert die Schweizer Literatur? Und welchen Bezug haben Schweizer Literaten zur Gesellschaft? Der Schriftsteller Tim Krohn über Chancen und Tücken des Dialekts, politische Prediger und die Sinnsuche der modernen Schweiz.
Er wurde nicht vom Staat gefördert. Darum war er frei, das Leben darzustellen, wie es ist – sagt Christoph Blocher über Albert Anker. Gespräch mit einem bedeutenden Sammler von Schweizer Kunst über Anker, Hirschhorn und den Unterschied zwischen Kunst und Gag.
Hernán Rivera Letelier: Die Filmerzählerin. Berlin: Insel, 2011.
Frank Vibert: Democracy and Dissent. The Challenge of International Rule Making. Northampton: Edward Elgar Publishing, 2011.