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Ihre Bürger sind Kunden und Dienstleister, Obrigkeiten und Untertanen gehören der Vergangenheit an: die «Freie Privatstadt» könnte das menschliche Zusammenleben revolutionieren. In Honduras wird diese vermeintliche Utopie gerade Realität.
Die Idee, schwimmende Inseln zu bauen, deren Bewohner sich auf hoher See zu neuen (Minimal-)Staaten zusammenschliessen können, ist längst Gegenstand von Filmen und Romanen. Aber: wann läuft die Idee endlich vom Stapel?
Entwicklungshilfe ist oft wirkungslos, und die Ärmsten haben wenig davon: materielle Not bleibt die globale Fluchtursache Nummer eins. Dabei könnte man mit speziell zugeschnittenen Einwanderungsstädten aus dieser Lose-lose- eine Win-win-Situation machen.
Lesen können im 21. Jahrhundert fast alle, doch das Verständnis für finanzwirtschaftliche Grundlagen fehlt vielen. Das zeigen erschreckend falsche Antworten auf erschreckend einfache Fragen.
Die Schöpfung ökonomischen Mehrwerts ist ein Motor der Zivilisation, aber in weiten Teilen der Welt weder als solcher erkannt noch rechtlich geschützt. Das muss sich ändern, wenn die Menschheit die Armut besiegen will.
Während eines laufenden Asylverfahrens müssen Personen nicht gezwungenermassen nur von Steuergeldern leben. In Kantonen mit einem offenen Arbeitsmarkt erreichen Asylsuchende nennenswerte Erwerbsquoten.
Das Wegschauen aus Angst vor den Rändern macht ebendiese nur noch stärker. Das hilft am Ende weder der Regierung noch den Lesern – und sicher nicht den Medien.
Zwar werden beide Geschlechter mit der Geburt eines Kindes zu Eltern, staatlich «geschützt» – und damit in die Pflicht genommen – wird aber nur die Frau.