Staatliche Entwicklungshilfe für politische Kampagnen?
Das Hilfswerk Oxfam macht mit Skandalen und einer linken Agenda von sich reden. Dennoch erhält es weiterhin Steuergelder – auch aus der Schweiz. Weshalb?
Das Hilfswerk Oxfam macht mit Skandalen und einer linken Agenda von sich reden. Dennoch erhält es weiterhin Steuergelder – auch aus der Schweiz. Weshalb?
Freie Märkte und Unternehmergeist sind nicht das Problem, im Gegenteil: In der Krise zeigt sich ihre Stärke. Gleichwohl braucht der Kapitalismus ein Update.
«Arm, aber sexy» war ein genialer Spruch. Geschaffen vom damaligen Bürgermeister Klaus Wowereit, fasste er die Magie Berlins zusammen: Die Stadt ist zwar arm, aber ein toller, cooler Sehnsuchtsort. Touristen, Studenten und Start-ups liessen sich nicht zweimal bitten. Berlin avancierte zur Traumdestination aller, die auf Kosten anderer ein tolles
Ferien in der Schweiz: Fünf illustre Reisegefährtinnen und -gefährten begleiten uns auf teils abgelegenen Pfaden zu den schönsten Destinationen.
Um sich der Bedeutung von Freiheit, Heimat und dem Überschreiten von Grenzen bewusst zu werden, braucht es nicht immer eine Krise – manchmal reicht eine Reiseerzählung. Eine Erinnerung an Annemarie Schwarzenbach, Ella Maillart und Nicolas Bouvier.
Über Ablasszahlungen, Diebe in St. Petersburg, mimetischen Isomorphismus und Olten.
Kurz nachdem ich über Bord gesprungen war, warf mir eines der Besatzungsmitglieder unbeeindruckt einen Rettungsring zu. «Happens all the time», sagte der Mann zu meiner völlig verängstigten Freundin. «People get so sick, they jump.» Lebensmüde bin ich eigentlich nicht. In schlimmen Zeiten halte ich es mit Dorothy Parker: razors pain
Eben habe ich zum dritten Mal meinen Flug nach Bilbao umgebucht. Das geht in diesen Tagen umstandslos und gebührenfrei. Mit jeder Umbuchung schiebt sich allerdings die Reise tiefer ins schwammige Reich der Sehnsucht. Was wollte ich eigentlich? Ich wollte in einer Pension in der Altstadt von Bilbao eine Novelle beenden.
André Gide sitzt bei Kaffee und Biscuits an einem kleinen Tisch mit kariertem Tischtuch, einen Tropenhelm auf dem Kopf. Im Hintergrund eine Rundhütte mit Strohdach, auf der Lehne von Gides Safaristuhl ein kleines Pelztier, eine Manguste, soviel man sehen kann. Wir sind in Afrika. Gide hat sich aus verschiedenen Gründen
«Ich werde jenen Beruf wählen, in welchem ich am meisten wirken kann. Meine innere Neigung ruft mich zur Journalistik. Ich erkenne in der Stimme meines Herzens den Ruf des Heilandes und will ihm folgen.» Diese Worte schrieb der 19jährige Philipp Etter 1911 in sein Exerzitienheft und versprach, gegen Freimaurertum, Liberalismus
Wie verabschiedet man sich von einer Mutter, die einen das ganze Leben lang kontrollierte? Diese Frage stellt sich bei der Lektüre des Debütromans «Im Garten meiner Mutter» von Schauspielerin Ariela Sarbacher. Im Zentrum der Geschichte steht die Beziehung von Ich-Erzählerin Francesca und ihrer Mutter, die sich entschlossen hat, mittels