Das Bedürfnis nach luftiger Unterhaltung wird bisweilen schon vom Gewicht eines Buches gestört, das in der Jackentasche zu schwer wiegt oder schlecht in der Hand liegt. Abhilfe schafft nun das Magazin «DAS GRAMM». Es veröffentlicht alle zwei Monate eine Kurzgeschichte, die per Post ins Haus flattert und so leicht ist, dass sie garantiert überall hin mitgenommen werden kann. Der Name ist dabei nicht allzu streng zu verstehen: Auf 25 Gramm bringt es etwa die neueste Veröffentlichung «Immer die Liebe» von Dana Grigorcea. Ein nahezu schwebender Lesegenuss. (vsv)
Geschichten aus dem Briefkasten
«DAS GRAMM» aus Berlin veröffentlicht federleichte Kurzgeschichten
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Aktuelles
Verschuldete Staaten erhöhen den Druck auf die Notenbanken
Die steigende Staatsverschuldung bedroht die Unabhängigkeit der Zentralbanken, sagt der ehemalige Präsident der Nationalbank, Thomas Jordan. In der Schweiz besorgt ihn vor allem die steigende Regulierung.
Gute Gesundheitspolitik beginnt dort, wo Interessen offengelegt und Entscheide öffentlich begründet werden
Über Medikamentenpreise wird meist nach bekannten Mustern gestritten. Nötig sind nicht bloss weitere ausgehandelte Kompromisse, sondern begründete Entscheide, die Patientenzugang, Innovation und bezahlbare Prämien zusammenführen.
Der Staat wächst auf unserer Bequemlichkeit
Giuseppe Gracia und Lukas Leuzinger diskutieren darüber, warum der Staat immer grösser wird. Ist der Mensch unfähig zur Freiheit – oder gefangen im «sanften Despotismus»?
Survival in the Wolf World
The rules of global politics are crumbling. Marc Saxer’s timely warning maps the geopolitical forces, ideas, and strategies shaping a harsher new era.