www.window-swap.com ist ein kleines kollaboratives Projekt, wie es das Internet in den Anfangszeiten seiner Massenadaption in den 2000er-Jahren oft hervorbrachte – damals, so verklärt man es rückblickend, noch ein Ort der Kreativität und nicht des täglichen Zanks. Die Idee ist simpel: Man geht davon aus, dass es auf der Welt viele Fenster gibt mit einer schönen Aussicht und dass die Leute, die aus diesen Fenstern blicken, bereit sind, diese Aussicht zu teilen. Also machen sie ein kleines Filmchen, laden es hoch, versehen es mit Name und Ort – und schon ist die Sache fertig. Man kann sich nur noch zurücklehnen und Aussichten geniessen: Grossstadtflair in Daegu, Südkorea, Meerblick in New Smyrna, Florida, und Regenwetter im britischen Birmingham. Ein kleiner Trost immerhin, wenn man denn schon kaum reisen kann. (rg)
Fenster zur Welt
Wer nicht reisen kann, schaut aus dem Fenster – Internet sei Dank irgendwo in der Welt.
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Verschuldete Staaten erhöhen den Druck auf die Notenbanken
Die steigende Staatsverschuldung bedroht die Unabhängigkeit der Zentralbanken, sagt der ehemalige Präsident der Nationalbank, Thomas Jordan. In der Schweiz besorgt ihn vor allem die steigende Regulierung.
Gute Gesundheitspolitik beginnt dort, wo Interessen offengelegt und Entscheide öffentlich begründet werden
Über Medikamentenpreise wird meist nach bekannten Mustern gestritten. Nötig sind nicht bloss weitere ausgehandelte Kompromisse, sondern begründete Entscheide, die Patientenzugang, Innovation und bezahlbare Prämien zusammenführen.
Der Staat wächst auf unserer Bequemlichkeit
Giuseppe Gracia und Lukas Leuzinger diskutieren darüber, warum der Staat immer grösser wird. Ist der Mensch unfähig zur Freiheit – oder gefangen im «sanften Despotismus»?
Survival in the Wolf World
The rules of global politics are crumbling. Marc Saxer’s timely warning maps the geopolitical forces, ideas, and strategies shaping a harsher new era.