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René Scheu

Geschäftsführer des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik. Von 2007 bis 2015 wirkte er als Herausgeber und Chefredaktor des «Schweizer Monats». Heute ist er Verwaltungsrat der SMH Verlag AG.

Editorial

Ayaan Hirsi Ali ist eine mutige Frau, die sagt, was sie denkt. Dabei kontrastiert ihre sanfte Erscheinung eigenartig mit der harten Konsequenz ihrer Kritik am Islam. 1992 flüchtete sie aus Somalia in die Niederlande, wo sie später für die «Volkspartei für Freiheit und Demokratie» im Parlament sass. 2004 realisierte sie

Je grösser der Wohlstand, desto geringer die Wohlfahrt

Ich wollte eigentlich über die Alt-, Neu-, Krypto- und Postmarxisten schreiben, die ihre geheimen theoretischen Leidenschaften in den Feuilletons neuerdings wieder offen ausleben. Der Zufall – die kreuzweise Lektüre zweier Bücher – hat mir jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das erste Buch stammt vom britischen Historiker Tony Judt, der letzten

Die Feinde der offenen Gesellschaft

Die Feinde der offenen Gesellschaft

Sie wurde als Muslima erzogen. Mit 22 Jahren flüchtete sie in die Niederlande und begann sich zu emanzipieren. Heute ist sie eine der schärfsten Kritikerinnen der islamischen Kultur. Und eine konsequente Verfechterin der Redefreiheit. Ein offenes Gespräch über Islam, Immigration und Integration.

Willkür in der EU

Willkür in der EU

Die Europäische Union, schrieb Frank Schäffler in der letzten Ausgabe dieser Zeitschrift, verwandelt sich in eine Planwirtschaft.* Und schafft sich damit selbst ab. Das ist eine steile These – und ein Denkanstoss. Gespräch über europäische Illusionen, deutsche Sorgen und helvetische Prinzipien.

Editorial

Jüngst erklärte mir ein Oberassistent der Universität Zürich auf einer Podiumsdiskussion voller Stolz, warum er sich zu den «liberalen Marxisten» zähle. Die verwegene Selbstzuschreibung ist symptomatisch. In der politischen Landschaft der Schweiz wimmelt es nur so von Liberalismen: es gibt die «Sozialliberalen», die «Grünliberalen», die «Wirtschaftsliberalen», die «Neoliberalen» und die

Der verflixte Neoliberalismus oder Vom Pakt mit dem Teufel

«Liberal» ist gerade noch akzeptabel, aber «neoliberal» geht gar nicht. Die «Neoliberalen», das sind jene Zyniker, die seit den 1970er Jahren den Staat abschaffen wollen. Wer sich im Jahre 2011 «neoliberal» nennt, gilt als Staatsfeind, und Staatsfeinde sind heutzutage selbst in jenem linksalternativen Milieu des Teufels, das einst – Sie erinnern

Editorial

Marc Faber gilt als Apokalyptiker unter den Deutern der Weltwirtschaft. Die Krisen der letzten Jahre hat er kommen sehen, nun prognostiziert er ohne Sentimentalität kommende Depressionen und Konflikte. Aber Faber, der in Wirtschaftsgeschichte promoviert wurde, kann auch anders. In Zürich haben wir einen aufgeräumten und fast schon ironischen «Dr. Doom»

Inhalt vor Form! Eine Zwischenbilanz

Wenn die Welt doch nur so einfach wäre, wie sie Medien und Parteien gerne hätten! Man führt eine sogenannte «repräsentative» Umfrage bei Lesern oder Wählern durch, um deren Präferenzen zu ermitteln. Natürlich tut man dies mit irgendwelchen ausgeklügelten Methoden, wobei man ein denkbar simples Ziel verfolgt: herauszufinden, was die Befragten

Editorial

Kurz vor dem Erdbeben in Japan haben wir Didier Sornette in Zürich zum Gespräch über Finanzrisiken getroffen. Rückblickend wirkt die Begegnung fast surreal. Sornette ist Mathematiker, Geophysiker und Professor für Entrepreneurial Risks an der ETH. Wir haben uns mit ihm off the record auch über ein mögliches Erdbeben in Japan

Die vielen Nullen sind das Problem

Wer weiss, wie viel die Konjunktur-, Stimulierungs- und Infrastrukturprogramme gekostet haben, die US-Präsident Barack Obama in den zwei Jahren seiner Amtszeit aufgegleist hat? Und wer erinnert sich, mit wie vielen tausend Milliarden Dollar der amerikanische Staat in der Kreide steht? Die meisten dürften bereits vor einiger Zeit damit aufgehört

«Wir sehen zurzeit viele Blasen»

«Wir sehen zurzeit viele Blasen»

Lassen sich Finanzblasen voraussagen? Didier Sornette hat die Antwort auf die grosse Frage im Zeitalter vernetzter Finanzmärkte. Er hat schon viele Blasen prognostiziert. Und er verrät, wo die nächsten platzen. Gespräch mit dem ETH-Professor über komplexe Systeme, ihre Risiken und Nebenwirkungen.

Wahre Kunst ist freie Kunst!

Wahre Kunst ist freie Kunst!

Er wurde nicht vom Staat gefördert. Darum war er frei, das Leben darzustellen, wie es ist – sagt Christoph Blocher über Albert Anker. Gespräch mit einem bedeutenden Sammler von Schweizer Kunst über Anker, Hirschhorn und den Unterschied zwischen Kunst und Gag.

Die Medienvielfalt ist ein Trugbild

Die Medienvielfalt ist ein Trugbild

«Die Medienwelt ist aus den Fugen.» Dieser Satz ist so etwas wie die Kernbotschaft des aktuellen Medienlamentos. Er steht in einem neuen Buch der beiden Journalisten Richard Aschinger und Christian Campiche über die Schweizer Medienwelt. Er steht so oder ähnlich in Büchern, Zeitungsartikeln, Fachpublikationen, eigentlich in fast allen Texten, die

Editorial

Aus den «Schweizer Monatsheften» wird der «Schweizer Monat», die neue Autorenzeitschrift für Politik, Wirtschaft und Kultur. Unseren Qualitäten bleiben wir treu: sachlich, freiheitlich, mit Lust an der Debatte.