Redaktion «Schweizer Monat»
Making of 1052
Wachsende Papierberge statt Vertrauen Auf der «Monat»-Redaktion stellen wir präzises Denken über Parteibüchlein – gute Argumente verdienen Anerkennung. Wir haben uns deshalb gefreut, als sich der Zürcher SP-Nationalrat Tim Guldimann diesen Sommer mit einem Text an uns wandte, in dem er den Bürokratiewahn in staatlichen Stellen kritisiert – und dafür
Elternzeit statt Vaterschaftsurlaub
Statt Vätern zu einer Papi-Zeit zu verhelfen, die sie dennoch in der Nebenrolle lässt, wünsche ich mir in der Schweiz den Mut, eine Elternzeit für beide zu lancieren.
Ausgabe 1052 - Dezember 2017
Wachsende Papierberge: Warum mit Kontrollfreaks kein effizienter Staat zu machen ist. Mit Beiträgen von Tim Guldimann, Andrew Sabl u.a.
Sonderpublikation 36 - Dezember 2017
Autsch!: Das Schweizer Spitalwesen am Scheideweg
Making of 1051
Ungleichheit Ein Minibus, besetzt mit den reichsten acht Menschen der Welt, versammelt heute gleich viel Vermögen wie 3,5 Milliarden Menschen der ärmeren Hälfte des Planeten. Diese Verteilung von Wohlstand sorgt aktuell für viel Empörung und gibt jenen politischen Kräften auftrieb, die sich für mehr materielle Umverteilung einsetzen. Vor dem
Freiwillige vor
Transparenz wirkt oft Wunder. Es wäre zu hoffen, dass hiesige Wirtschaftsverbände mit mehr Ideenreichtum aufwarten würden, statt abzublocken.
Stiftungswissen auf einen Blick
Stiftungsgrössen Die Klassifizierung nach der Grösse des Stiftungsvermögens erfolgt anhand des liquiden Vermögens (Anlagevermögen), nicht aber des illiquiden, unveräusserlichen Vermögens: kleine Stiftungen (Vermögen bis CHF 10 Mio.), mittelgrosse Stiftungen (CHF 10 – 50 Mio.), grosse Stiftungen (ab CHF 50 Mio.). Unselbständige Stiftung Eine Stiftung wird als unselbständig bezeichnet, wenn sie keine
Ausgabe 1051 - November 2017
Gerechter verteilen?: Pandemien, Kriege, Revolutionen, Staatsversagen: was materielle Ungleichheit wirklich beseitigt. Ein exklusiver Essay des Stanford-Historikers Walter Scheidel
Making Of 1050
Humanistin unter Hackern Es ist nicht ganz einfach, Sherry Turkle zu erreichen. Seit fast einem halben Jahrhundert untersucht die Soziologin am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge die Wechselwirkungen zwischen Menschen und Maschinen, heute wirbt sie mit ihren Forschungs-ergebnissen offensiv für eine Bildschirmdiät – die sie offenbar auch selbst