Kennen Sie dieses Gefühl, dass das Leben eine einzige, nicht enden wollende Aneinanderreihung von Mühsal, Frust und Ärger ist? Nun gibt’s den Soundtrack dazu: Im Song «Erschtwältproblem» beschreibt die Luzerner Band Hermann die täglichen Leiden von wohlstandsverwöhnten «mittelalten Männern» wie ihnen, unterlegt mit melancholisch-eingängigen Gitarren- und Synthesizermelodien. Das dazugehörige Album «K.-o.-Boomer» ist seit heute auf dem Markt. Mit solcher Musik wird das Leben gleich viel erträglicher. Auch «wännt im Viererabteil ned älei sitze chasch» und «dini Wonig ned gross gnueg för d’Plattesammlig esch». (lz)
Vertonte Erstweltprobleme
Das Schweizer Pop-Trio Hermann macht den Alltag der wohlstandsverwöhnten Mittelschicht erträglich.
Unterstützen Sie uns!
Aktuelles
Es gibt keine gemeinsame Mitte mehr
Giuseppe Gracia und Alexander Thies diskutieren über die Polarisierung der Politik, die Radikalisierung durch Social Media und das Ende der gesellschaftlichen Mitte.
Die Heuchelei der Wirtschaftsverbände: Sonntags Deregulierung fordern, montags für neue Regulierung lobbyieren
Firmenvertreter wollen weniger Regulierung. Und fordern zugleich neue Regulierungen, die ihre eigene Branche schützen.
Angst ist ein Machtinstrument
Politik und Medien ängstigen, um zu herrschen. Giuseppe Gracia im Gespräch mit der Psychoanalytikerin Jeannette Fischer über Angst in Politik und Gesellschaft und ein von Fischer organisiertes, interdisziplinäres Symposium zum Thema Angst am 16.-18. Oktober im Kloster Schöntal in Langenbruck
Verschuldete Staaten erhöhen den Druck auf die Notenbanken
Die steigende Staatsverschuldung bedroht die Unabhängigkeit der Zentralbanken, sagt der ehemalige Präsident der Nationalbank, Thomas Jordan. In der Schweiz besorgt ihn vor allem die steigende Regulierung.