Vor lauter Reformbestrebungen geht vergessen, was die Berufsbildung stark macht
Das Schweizer Berufsbildungssystem steckt in der Reformsackgasse. Es sollte auf seinen Stärken aufbauen, statt die Fehler anderer Länder zu imitieren.
Das Schweizer Berufsbildungssystem steckt in der Reformsackgasse. Es sollte auf seinen Stärken aufbauen, statt die Fehler anderer Länder zu imitieren.
Hutmacher Julian Huber führt die Tradition eines fast vergessenen Handwerks weiter. Dem Huttragen will er zu einer Imagekorrektur verhelfen.
Lehrlinge haben sich von konformistischen Produktionsfaktoren zu selbstbestimmten, aktiven Lernenden entwickelt. Doch bis dahin war es ein weiter Weg. Am Anfang stand der Zusammenbruch des Zunftsystems.
Die junge Generation sei verwöhnt und arbeitsscheu, hört man immer wieder. Quatsch! Investieren Unternehmen in den Nachwuchs, engagiert sich dieser auch – zum Nutzen der ganzen Gesellschaft.
Eltern und Lehrer bestimmen mit, ob künftig noch ausreichend Handwerker verfügbar sind. Ein Gespräch über den Fachkräftemangel zwischen Gartenbauunternehmer Christian Erni und RAV-Berater Reto Moser.
Industrialization has brought us many wonders that today we take for granted. I have started to make things myself – and learned to appreciate more the old skills as well as the achievements of the present.
Die Grundlagen von Europas einzigartiger Kultur, Wohlstand und Sicherheit werden kontinuierlich unterminiert. Nicht etwa durch russische Hacker, chinesische Elektroautos oder amerikanische Zölle, – sondern von uns Europäern selbst.
Die Europhilen drängen ständig auf mehr Zentralisierung. Doch in ihrem Bestreben, den Nationalismus zu überwinden, reproduzieren sie dessen Gefahren.
Der alte Kontinent ist zu wenig wettbewerbsfähig. Ein wichtiger Grund sind die restriktiven Arbeitsgesetze, die innovative Unternehmer abschrecken.
Die Trump-Regierung zieht sich aus Europa zurück. Die EU-Staaten müssen nun endlich aufrüsten – nicht nur, um der Ukraine zu helfen, sondern auch, um sich selber verteidigen zu können.
Es ist grotesk: Nie waren sich die Völker Europas näher. Zugleich ist das institutionalisierte Europa in einer tiefen Krise.
Ein Plädoyer für ein schlankeres und effizienteres «Europa à la carte».
Eine friedliche Zusammenarbeit europäischer Nationalstaaten ist unverzichtbar. Doch die Entscheidungsprozesse der Europäischen Union haben sich zu weit entfernt von der Kontrolle durch die Bürger.
Die EU-Staaten haben nach Dekaden einer missbräuchlichen Beziehung mit den USA den Frieden verspielt. Sie sind daher nicht würdig, das Europa des 21. Jahrhunderts zu begründen.