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Kultur

Die parasitäre Dichtung J.M. Coetzees

Coetzee erzählt Geschichten über bereits erzählte Geschichten statt die Realität nachzuahmen. Damit gelingt es ihm, die menschliche Teilhaftigkeit an der Vielfalt des Daseins in überrumpelnder Weise zu porträtieren, so die Schwedische Akademie.

Sprachenvielfalt in der «Svizzera italiana»

Offenheit und Abgrenzung vom Mittelalter bis heute In der viersprachigen Schweiz gibt es auch innerhalb der Sprachgebiete eine Vielfalt von Dialektvarianten. Der Autor fasst die wichtigsten Erkenntnisse einer Monographie über die Geschichte und den aktuellen Stand der Entwicklung zusammen.

Späte Annäherung des europäischen Blicks

Georgia O’Keeffe im Kunsthaus Zürich Europa tat sich lange Zeit schwer mit Georgia O´Keeffe. Man hatte vor allem Poster mit dekorativen Blumenmotiven und plakativen sexuellen Anspielungen vor Augen. Die Ausstellung im Kunsthaus Zürich gibt eine lang vermisste Chance für einen neuen Blick.

Philosophische Grundbegriffe 2

Auch bei der Philosophie, die gerne als Orientierungswissenschaft verstanden wird, besteht Bedarf nach Auskunft. In seinem vor zehn Jahren erstmals erschienenen Buch «Philosophische Grundbegriffe» unternimmt es Rafael Ferber, «Studierenden und interessierten Laien» nahe zu bringen, womit sich die Philosophie beschäftigt und welches ihre Methoden sind. Seine Einführung in sechs zentrale

Und wir verloren die Sprache…

Schriftsteller im Exil Die Sprache ist Bestandteil der kulturellen Identität. Autoren im Exil wird dies oft schmerzlich bewusst. Das Erlebnis des Fremdseins kann die Produktivität lähmen oder anregen. Nur bei Wenigen hat es auch zu einer Neudefinition der Identität geführt.

Was heisst: Etwas ist gegeben?

Jean-Luc Marions Philosophie, im deutschsprachigen Raum noch unbekannt, untersucht Erscheinungen an sich. Im Gegensatz zu Naturwissenschaften fokussiert Marion auf das Erleben von Erscheinungen und betont die passive, empfangende Rolle des erkennenden Individuums.

«Schauspieler der Gefühllosigkeit»

Zum 200. Geburtstag Mérimeés Bekannt ist Prosper Mérimée vor allem durch seine von Bizet vertonte Novelle «Carmen» geworden. Doch auch anderes lohnt sich zu lesen: Ein Abriss seines Lebens im Second Empire und seiner vom Ästhetizismus geprägten Werke.