Kultur
Das Thomas-Mann-Archiv der ETH Zürich
Das Thomas-Mann-Archiv in Zürich feiert sein fünfzigjähriges Bestehen. Beim Jubiläumskongress «Thomas Mann in der Weltliteratur» würdigten Gäste den Dichter als Kosmopoliten. Nach einem Überblick zur Geschichte des Archivs folgen zwei gekürzte Vorträge.
Immer wieder Thomas Mann
Erinnerungen an die Leseerlebnisse des Heranwachsenden und an Reisen ins bücherbegeisterte Ausland. Ein persönlicher Rückblick auf Begegnungen mit Thomas Mann in Portugal, Spanien, Lateinamerika und der Schweiz während der letzten 50 Jahre.
Ich werde leben!
Thomas Manns Novellen und Romane finden in der Dekadenz einen positiven Ansporn: Trotz Tod und Untergang erkennen sie das mögliche Wachstum. In dieser lebensbejahenden Dialektik von Leben und Tod interpretiert der Autor die Buddenbrooks als Aufstieg und Niedergang einer Lübecker Kaufmannsfamilie.
Pelzfrühstück und seine Folgen
Meret Oppenheims Pelztasse machte sie berühmt, doch ihr Werk ist vielseitiger. Eine Retrospektive im Kunstmuseum Bern zeigt mit über 200 Werken die eigenständige Künstlerin, die 1913 in Berlin geboren wurde und später in Basel, Paris und Bern lebte.
Hanspeter Strebel, Kathrin Barbara Zatti: «Es gibt Dinge, die brauchen Zeit»: Elisabeth Pletscher, Zeitzeugin des 20. Jahrhunderts.
Herisau: Appenzeller Verlag, 2005
Klaus Schwabe: Weltmacht und Weltordnung. Amerikanische Aussenpolitik von 1898 bis zur Gegenwart.
Paderborn: Schöningh Verlag, 2006
Karl S. Guthke: Sprechende Steine: Eine Kulturgeschichte der Grabschrift.
Göttingen: Wallstein Verlag, 2006