Kultur
Sinn und Sinnlichkeit
Ein Plädoyer wider die grassierende Spezialisierung und das Abarbeiten des Status quo im akademischen Betrieb. Erfahrungen, so Künstler und Philosoph Jens Badura, müsse man machen – und nicht nur darüber schreiben oder reden.
Ausverkauf der Philosophen
Tag: 5 ZEIT: kurz vor St. Nimmerlein, also frühestens am Ende unseres Jahrhunderts ORT: im unplatonischen Ideenhimmel des Verfassers, wo Gott und sein Sohn ihren philosophischen Kramladen entrümpeln
Freiheit ist Unabhängigkeit
Sie solle schreiben, was sie wolle, sei frei, zur Freiheit zu erzählen, was sie wünsche, und zu erfinden, was sie denke, hatten sie ihr gesagt und sie in die Klemme gebracht. Wie sie es auch drehte und wendete, das Hirn blieb unbewegt. Besorgt neigte sie den Kopf, fiel von kleiner
Die Kunst, das schlechte Gewissen des Kapitalismus
Der Kunsthistoriker Beat Wyss erklärt die vier Tugenden der Kunst, die Geburt des modernen Künstlers und seine Rolle als Pionier der Marktwirtschaft. Streitlustig beerdigt er die Diskursheroen der Postmoderne und fordert: Wendet euch wieder den Dingen zu!
Ausverkauf der Philosophen
TAG: 4 ZEIT: kurz vor St. Nimmerlein, also frühestens am Ende unseres Jahrhunderts ORT: im unplatonischen Ideenhimmel des Verfassers, wo Gott und sein Sohn ihren philosophischen Kramladen entrümpeln
Höher. Schneller. Weiter.
Schneller geht der Puls, wenn sich der Muskel spannt, im Unterarm sich Sehnen dehnen, durch die Hand ein Zappen zuckt, das mit geübtem Fingerspiel die Körper in Bewegung setzt. Ein präziser Schlag in die Rechte, schon springen sie vor, flink wie das Licht verschwinden sie wieder, mit der nächsten routinierten
Auf dem künstlerischen Holzweg
Johannes M. Hedinger, Autor unserer Kunstgespräche, spricht mit Strategieforscher Simon Grand über die documenta, die Zukunft der Kunst und sein Projekt «Bloch»: ein Baumstamm reist um die Welt.
Vom «bluemete Trögli» zur Eventkultur
Schweizer Geschichten rufen Alpine Blüten vor Augen und die Moderne Max Frischs und Friedrich Dürrenmatts. Doch Peter Weber und Ruth Schweikert bleiben unbekannt. Warum? Ein Versuch über «Heimat» in der neueren Schweizer Literatur.
Ausverkauf der Philosophen
TAG: 3 ZEIT: kurz vor St. Nimmerlein, also frühestens am Ende unseres Jahrhunderts ORT: im unplatonischen Ideenhimmel des Verfassers, wo Gott und sein Sohn ihren philosophischen Kramladen entrümpeln
Personenfreizügigkeit
Es muss gesagt werden, was offensichtlich ist, und koste es die Gnade der Welt: Da sind zu viele, und zu vieles der vielen ist hässlich. Einschränken muss man die Freizügigkeit, die totale Verwirrung der Geister durch griffige Worte, Ventile taugen nicht, wo heisse Luft schon die Köpfe rötet und auf
Künstler sucht Förderer
Niemand zu klein, ein Kulturmäzen zu sein? Mit Crowdfunding generieren amerikanische Plattformen bereits hunderte Millionen Dollar. Nun hat Rea Eggli das Konzept in die Schweiz importiert. Wer sein Projekt auf wemakeit.ch lancieren will, erfährt: ohne Mundpropaganda und Moneten läuft nichts.
Ausverkauf der Philosophen II
ORT: im unplatonischen Ideenhimmel des Verfassers ZEIT: am Tag vor St. Nimmerlein, also frühestens am Ende unseres Jahrhunderts
Spielplatz
Ich bin unsterblich verliebt. In einen Fussballstar. Das kann mir niemand verargen. So schlank ist er! So muskulös! Ein Mannsbild, sag ich Ihnen! Und wenn er den Ball trifft! Dieser Ausdruck! Diese Kraft – ja, Gewalt! Und immer trägt er sein unwiderstehliches Lächeln zur Schau. Das mich in seinen Bann zieht.
Das Problem ist nicht die Lösung
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Bazon Brock – denn der Profidenker geht auch mit 75 keinem Kunst-Battle aus dem Weg. Lehrstunde bei einem der letzten grossen Kunstgurus mit Breitbandhorizont.