Europas trotzige Peronisten
Politiker und Medien blicken verächtlich auf Disruptoren wie Javier Milei oder Elon Musk. Der alte Kontinent verwaltet das Bestehende, statt Neues zu wagen.
Politiker und Medien blicken verächtlich auf Disruptoren wie Javier Milei oder Elon Musk. Der alte Kontinent verwaltet das Bestehende, statt Neues zu wagen.
Leistungsträger haben die Nase voll und ziehen sich zurück: Das fiktive Szenario, das Ayn Rand in ihrem Roman «Der Streik» beschreibt, droht Realität zu werden.
«Radikaler Verwaltungsabbau gehört zum Dümmsten, was eine fortschrittliche demokratische Gesellschaft machen kann.» «Bürokratie ist nicht nur ein notwendiges Übel, sondern eine unverzichtbare Voraussetzung für die Umsetzung demokratischer Entscheidungen.» «Der Fokus der Medien auf vermeintlich sinnlose Regulierungen führt in die Irre.» Unternehmern, die diese Sätze letzte Woche im «Tages-Anzeiger» gelesen
Eine kleine Elite, die sich als moralisch überlegen sieht, brandmarkt andere für jeden noch so kleinen Fehler. Das ist ein Rezept, um die Gesellschaft zu spalten.
Die schlechte Nachricht: Technologie vernichtet Ihren Job. Die gute: Sie werden ihm nicht nachtrauern.
Meinungsführer in Politik und Medien haben oft Mühe mit Widerspruch. Sie überziehen Andersdenkende gerne mit hanebüchenen Vorwürfen – oder verbieten ihnen gleich den Mund.
Von 1931 bis 2002 ermöglichte das Saisonnierstatut die Vergabe von Kurzaufenthaltsbewilligungen für ausländische Arbeitskräfte in der Schweiz. Es war äusserst wirtschaftsfreundlich, denn es ermöglichte Schweizer Unternehmen, ausländische Arbeitnehmer dann zu beschäftigen, wenn eine Nachfrage bestand; mitunter für einige wenige Monate in einer Saison (maximal neun pro Jahr ab 1973). Vorgesehen
Der Technologiesprung wird nicht nur einzelne Berufe, sondern ganze Branchen zum Verschwinden bringen. Das ist eine Chance.
Nicht der Glaube führt zu Kriegen und Unterdrückung, sondern der absolute Wahrheitsanspruch. Dieser ist bei Kommunisten und Faschisten mindestens so verbreitet wie bei religiösen Eiferern.
Wo kommt eigentlich der einzigartige Sprachstil her, mit dem Donald Trump zu seinen Wählern redet, wo hat er das gelernt? Sein ehemaliger Berater Steve Bannon, der gerade vier Monate im Gefängnis war, sagte 2008: «Blocher war Trump vor Trump». Und zwei Tage später: «Berlusconi war der Trump vor Trump». Aber
Allzu lange haben die etablierten Parteien die zunehmende Migration ignoriert im Bestreben, auf der moralisch richtigen Seite zu stehen. Doch Gesetze nicht anzuwenden und falsche Hoffnungen zu wecken, ist das Gegenteil von moralisch.
Ein neuer Bericht räumt mit Klischees auf. Er ist aber auch eine Warnung.
Wer von Zürich in eine Luzerner Kleinstadt zieht, fühlt sich wie neugeboren. Der Dichtestress verfliegt, die Menschen sind zuvorkommender. Doch Kriminalität gibt es auch in Sursee.
Seit bald 15 Jahren leidet die Wirtschaft unter dem Aufstieg einer neuen moralistischen Gruppe. Sie besteht zu guten Teilen aus Leuten, die eint, dass sie kaum Erfahrungen gemacht haben in der Privatwirtschaft. Viele von ihnen sind direkt in die Politik eingestiegen und üben von dort Macht aus über andere. Cédric
Nach all den Jahren in Kalifornien verstehe ich, dass der «American Dream» weit mehr ist als Freiheit und Erfolg – er ist eine Philosophie der Leichtigkeit, der Offenheit und des stetigen Voranschreitens.
Mit grosser Gewissheit glauben wir, über den Zustand der Welt Bescheid zu wissen. Konfrontiert mit den statistischen Realitäten, erweisen sich aber die meisten unserer Annahmen als übertrieben pessimistisch. Die Welt ist besser, als wir denken.