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Dossier

Jeder ein Kurator

Jeder ein Kurator

Während der Staat versucht, mit der Kunst die geschichtliche Brücke über die Sowjetzeit hinweg zu schlagen, erfinden die zeitgenössischen Künstler neue Berufe und gärtnern mit Studenten auf dem Biohof.

Das orthodoxe Paradox

Georgien liberalisierte sich im letzten Jahrzehnt, doch in religiösen Fragen verschloss es sich. Die georgisch-orthodoxe Kirche wirkt der Moderne entgegen und verbindet nationale mit religiösen Elementen. Diese Mischung fasziniert die Bevölkerung und stellt den jungen Staat vor Herausforderungen.

Anarcho-Winzer

Eine Begegnung der dritten Art – ein bekennender Weinliebhaber auf den Spuren von Georgiens wohl grösstem Kulturerbe: der traditionellen Weinproduktion in Amphoren.

Wo die Frau König ist…

…sind die Frauen nicht zwingend am Drücker. Doch auch wenn sie in der Politik «untervertreten» sind und auf keine staatlichen Förderstrukturen bauen können, ha-ben die georgischen Frauen heute gute Karrierechancen. Sagt Maia Panjikidze, die es an die Spitze des Aussenministeriums geschafft hat.

Auf dem Vordach Europas

Auf dem Vordach Europas

Russischkenntnisse empfohlen, Trinkfestigkeit unabdingbar: Wer im Kaukasus auf Berge steigen will, braucht anderes Rüstzeug als in den Alpen. Ein Selbstversuch am sagenumwobenen Kazbek.

Stimmung nach Zahlen

Im Oktober 2012 hat Georgien einen wichtigen Meilenstein erreicht – den ersten friedlich verlaufenen, demokratischen Regierungswechsel seit der Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Dieser Wandel wurde sowohl im Land selbst wie auch international als Schritt in Richtung Demokratie wahrgenommen und hat den Zukunftsoptimismus der Georgier verstärkt. Was aber denken die Georgier fast

Aufstieg dank Austausch

Georgien ist das Paradies auf Erden: Mit hohen Bergen, fruchtbaren Tälern und hervorragenden Reben hat der liebe Gott es bedacht. Erst seit es auf die segensreiche Wirkung offener Märkte setzt, vermag das Land sein Potential aber auch wirtschaftlich zu nutzen.

Tigersöhne und Glückskinder

Chavchavadze und Margvelashvili, Shevardnadze und Kobiashvili – die georgischen Namen sind unverkennbar. Doch so kompliziert sie auch klingen mögen, ihr Bauprinzip ist ein simples: Eine kleine Einführung in die georgische Onomastik.

Harmonie der Mehrstimmigkeit

Georgiens mehrstimmiger traditioneller Gesang zählt zu den Meisterwerken der Unesco und prägt die Weltmusikkultur nachhaltig. Als immaterielles Kulturerbe der Menschheit verbindet er Vielfalt zur Einheit und dient als wichtige Kommunikationsform der georgischen Bevölkerung.

Georgien ist anders

Mein Georgien-Abenteuer hat vor vier Jahren begonnen, in Zürich, bei einem Abendessen mit Tischgesang. Wie ich das Land im Südkaukasus kennenlernte. Und wie ich neue Freunde und Geschäftspartner fand. Bericht eines involvierten Unternehmers.

Auftakt

Dieses Dossier ist die Dokumentation des bisher grössten Abenteuers der Redaktion. Serena Jung, Claudia Mäder und ich sind eingetaucht in eine unerhörte, alteuropäische, neuliberale und vielfältige Welt. Nach zehn Tagen mit nachhallenden Erlebnissen sind wir wieder aufgetaucht und haben das Gesehene, Gehörte und Geschmeckte verdichtet. Folgen Sie uns auf unserem

Scheitern wir am Raum?

Die Konstellation ist brisant: die Schweiz ist in den letzten Jahrzehnten bevölkerungsmässig spürbar gewachsen, von 6,3 (1980) auf 8,2 Millionen (2013) Einwohner – und mit ihr der Wohnraum, allerdings nicht in die Höhe, sondern in die Breite. Dem bunten Treiben haben Herr und Frau Schweizer bis vor kurzem mit

Die gebaute Schweiz umbauen

Die gebaute Schweiz umbauen

Raumplanung hat Konjunktur. Zu Recht: denn wird der Boden nicht effizient genutzt, gerät dereinst die Wirtschaft ins Wanken. Neue Ideen müssen nicht nur Landschaftsschützer entwickeln – der anstehende Umbau der Schweiz ist keine Spielwiese für Nostalgiker.

Gut Stadt will Weile haben

Gut Stadt will Weile haben

Erfolgreiche Städte vereinen Tradition und Innovation: Sie bewahren kulturelle Wurzeln wie den Dom, während sie sich wie Wolkenkratzer weiterentwickeln. Europas historische Vielfalt schuf ideale Bedingungen für städtischen Stolz und Wettbewerb zwischen unterschiedlichen Standorten.