Lehrmeister der Unvernunft
Ausgerechnet an der Universität ersetzt das «richtige Bewusstsein» das eigenständige Denken.
Ausgerechnet an der Universität ersetzt das «richtige Bewusstsein» das eigenständige Denken.
Zahlen, Daten und Fakten sind kühl und unnahbar. Viel einfacher ist es, auf das eigene Gefühl zu vertrauen. So baut sich heute jeder seine eigene Realität zusammen. Das ist nicht nur antiaufklärerisch, es torpediert auch den Diskurs.
Das Individuum muss den technologischen Fortschritt gestalten, nicht umgekehrt. Sonst geraten die Errungenschaften der Aufklärung unter die Räder der Geschichte. Ein Plädoyer.
Wie der Liberalismus die Probleme der Digitalisierung beseitigen kann.
Wenn grosse Unternehmen versuchen, ihre Komplexität zu reduzieren, stossen sie dabei an ihre eigenen Grenzen. Ein Gespräch über Organisationsprobleme, Aufklärung im Alltag und überregulierte Versicherungen.
Strassenproteste treiben die Politik vor sich her. Wie lange geht das gut?
Wie soziale Bewegungen entstehen, sich entfalten und auswirken.
Warum werden kultivierte Individuen in der Masse zu Barbaren? Eine Erklärung mit Rückgriff auf Sigmund Freud.
Wen meinen wir, wenn wir «wir» sagen? Ohne eine Antwort darauf sind die aktuellen Massenbewegungen nicht zu verstehen.
Es brauche eine Revolution, und sie sei auch möglich, sagt ein prominenter Anhänger der Gelbwesten.
Politische Autorität ist nur dann legitimiert, wenn sie der Minderheit genügend Möglichkeiten zur gleichberechtigten Teilhabe einräumt. Im Dauerprovisorium Schweiz sollte diese Einsicht eine Bürgertugend sein.
Die Umsetzung der Forderungen der Klimastreikbewegung hätte massive Auswirkungen: Ein Systemwandel wäre ohne eine Einschränkung verfassungsmässiger Grundrechte nicht vorstellbar.
Als junger Liberaler bei einer Demonstration von #FridaysForFuture in Berlin. Wer klaut hier wem die Zukunft?
Dank Internet und Social Media erwachsen auch aus Ansichten «spezieller» Natur schnell ganze Communities. Fünf Beispiele.
Wie Extinction Rebellion Journalisten zu Aktivisten macht.
Damit eine Protestbewegung zündet, braucht es nicht nur ein drängendes Problem, sondern auch die passende Gelegenheit. Meist baut die scheinbar spontane Eruption auf sehr unspontaner Vorbereitung auf.