Rechtschreibfrieden? Leider nein!
Aktuell herrscht ein unübersichtliches und willkürliches Regelchaos, das dringend nach Bereinigung schreit. Mehr Sprachdemokratie würde helfen.
Aktuell herrscht ein unübersichtliches und willkürliches Regelchaos, das dringend nach Bereinigung schreit. Mehr Sprachdemokratie würde helfen.
Man kann hundert Millionen Menschen nicht zu neuen Schreibweisen zwingen, man kann sie aber zum Mitmachen überreden. Die Geschichte der Reform von 1996 ist ein Lehrstück geschickter Propaganda und vorauseilenden Jasagertums.
Manchmal sind es sprachliche Eigenheiten, die uns an die Heimat erinnern. Aber welche Heimat eigentlich? Eine moderne Odyssee aus der Fünften Schweiz.
Die Bedeutung von Kommunikation wird einem bewusst, wenn man die Fähigkeit dazu verliert. So wie ich, als ich nach einem Schlaganfall weder sprechen noch mich bewegen konnte.
Globalisierung und technischer Fortschritt ändern unsere Wahrnehmung der Zeit: Die Dimension der Zukunft geht verloren. Trotzdem oder gerade deshalb lohnt es sich, sie zu erforschen.
Über die Zukunft nachzudenken ist nichts Neues: Philosophen, Historiker und Dichter spekulieren seit Jahrtausenden über die Zukunft, ebenso wie die Neandertaler, als sie in den nächtlichen Sternenhimmel hinaufblickten. Aber es auf organisierte Weise zu tun und dabei systematisch Methoden anzuwenden, ohne Projektionen auf Religion, ein enges oder einzelnes Interesse oder
Klassische Zukunftsforschung ist obsolet geworden. Denn: Big Data führt immer auch zu Big Narrative. Und damit zum Heute.
In der Futuristik geht es nicht um den Blick in die Glaskugel, sondern um die Früherkennung des Wandels. Grosse Erfindungen gedeihen nur auf fruchtbarem Boden.
Mittels massenhaft gesammelter Daten und künstlicher Intelligenz analysieren uns Tech-Konzerne und sagen unser Verhalten voraus. Sie gefährden damit das freiheitliche Men-schenbild, die Grundrechte und die Demokratie.
Schon heute versucht die Versicherungsbranche menschliches Verhalten vorherzusagen und Risiken zu antizipieren. Moderne Technologien und enorme Datenmengen können uns zu einer (noch) sichereren Zukunft verhelfen.
Die Schweiz nannte vor 100 Jahren mal einen grossen Futurologen ihr Eigen: einen universell gebildeten, österreichischen Bankier. Eine Erinnerung.
Die Relation von Möglichkeitsraum und Wahrscheinlichkeitsraum: Weshalb Dichter oft die besseren Prognosen machen.
Wie gut beschreibt Science-Fiction die Zukunft? Der Versuch einer Antwort – in Form einer Science-Fiction-Geschichte.