Der letzte Moment, als die Liberalen das Heft in der Hand hielten
Der NZZ-Chefredaktor erklärt im Mai 1968 Studenten, dass es in der Schweiz keine Opposition brauche. Heute ist das anders.
Der NZZ-Chefredaktor erklärt im Mai 1968 Studenten, dass es in der Schweiz keine Opposition brauche. Heute ist das anders.
Ludwig Erhard hat die Bundesrepublik nach dem Krieg auf den Pfad der freien Wirtschaftsordnung geführt und so in den schweren Nachkriegsjahren wieder Zuversicht geschaffen.
Hermann Burgers Karriere war eng mit den «Schweizer Monatsheften» verbunden, in denen er bis zu seinem Freitod 1989 publizierte.
Karl Popper begriff, dass Wissenschaft und Verantwortung nicht zu trennen sind. Das gilt besonders für die Gegenwart.
Hugo Loetscher hat in der Schweizer Literatur eine Randexistenz eingenommen. Es lohnt sich, seine Fabulierkunst wiederzuentdecken.
Inzwischen ist die Europäische Union auch ein stolzes Frauenprojekt.
1980 bilanzierte die Freisinnige Vreni Spoerry, dass die Schweiz kein Steuerparadies sei. Heute ist sie es noch viel weniger.
Weil sich die technischen Überwachungsmöglichkeiten vervielfacht haben, gibt es heute mehr Gründe als in den 1980er Jahren, vor den Schrecken des Totalitarismus zu warnen.
Die Welt ist heute nicht mehr die gleiche, die sie noch vor 100 Jahren war. Das merkt man auch, wenn man in unserem Archiv stöbert. Zahlen und Fakten über das langjährige Wirken einer Redaktion
In der Coronakrise scheint Bundesrätin Karin Keller-Sutter die Freiheit des Mittelstands vergessen zu haben. Warum trägt sie die Massnahmen mit?
Roland Baaders Verständnis von Eigentum passt nicht mehr in eine moderne Gesellschaft. Denn Eigentum steht heute in einem Netz aus Beziehungen. Über externe Effekte muss verhandelt werden.
Eros und Thymos: Peter Sloterdijk hat eine fruchtbare Anthropologie entwickelt, die den Menschen als Wesen mit Doppelantrieb begreift.
Die Schweizer neigen zum Rückzug ins Eigenheim. Der staatlich verordnete Lockdown hat diese Tendenz noch verstärkt.
Die Vorstellung von Wahrheit wird zunehmend angezweifelt. Doch objektives Wissen lässt sich mit der Vernunft erschliessen.
Der verbreitete Glaube an die Existenz einer globalen Einheitsregierung mag verlockend klingen. Er unterliegt jedoch einem inhärenten Irrtum.