«Die Politik richtet mehr Schaden an als Unternehmen»
Die Aktionäre von Grosskonzernen nehmen ihre Verantwortung nicht wahr, sagt Thomas Minder, Unternehmer und Vater der Abzockerinitiative. Die Patrons der KMU wirtschaften dagegen nachhaltig.
Die Aktionäre von Grosskonzernen nehmen ihre Verantwortung nicht wahr, sagt Thomas Minder, Unternehmer und Vater der Abzockerinitiative. Die Patrons der KMU wirtschaften dagegen nachhaltig.
Die Gegner einer freien Marktwirtschaft finden in der Politik zunehmend Gehör. Die Wirtschaft muss gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und ihre Tätigkeit besser erklären.
Firmen nehmen Verantwortung weit über die Einhaltung der Gesetze hinaus wahr. Gleichwohl drängt der Staat auf immer mehr fürsorgerische Regeln.
Die junge Generation kann Verantwortung übernehmen. Sie muss sie aber auch anvertraut bekommen.
Der Staat benutzt das Narrativ einer «Epidemie» von Übergewicht, um seinen Einfluss auszudehnen. Dabei liegt der Schlüssel zur guten Ernährung in der Eigenverantwortung mündiger Menschen.
Bei der Zahl der Mahlzeiten und beim Verzehr von Gemüse, Nüssen oder Fetten haben sich die Ratschläge in den letzten Jahrzehnten gewandelt. Weiterhin gültig bleibt: Abwechslung tut gut.
Der Bund fördert die Produktion und den Verkauf von Zuckerrüben, Käse, Fleisch, Ölen, Weinen und Tabak. Und gibt dann nochmals Geld aus, um vor dem Konsum dieser Nahrungs- und Genussmittel zu warnen. Das ist nicht nur teuer, sondern auch unglaubwürdig.
Teil 1: Lebensmittelvorschriften. Erfahrungen von Produzenten.
Die Schweizer Bevölkerung konsumiert viel Zucker. Trotzdem ist Übergewicht im Vergleich zu anderen Ländern wenig verbreitet. Das spricht gegen drastische staatliche Eingriffe.
Teil 2: Lebensmittelvorschriften. Erfahrungen von Produzenten.
Zucker gerät zunehmend in Verruf. Ein Streitgespräch zwischen dem Geschäftsführer des einzigen Schweizer Zuckerproduzenten und einem staatlichen Ernährungsbeauftragten.
Gesundheitsbehörden drängen darauf, dass der Nutri-Score, ein plakatives Nährwertlabel für Lebensmittel, zum Obligatorium wird. Der Nutzen für den Konsumenten ist zweifelhaft.
Teil 3: Lebensmittelvorschriften. Erfahrungen von Produzenten.
Staaten passen ihre ernährungspolitischen Entscheidungen den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation an. Doch die wissenschaftlichen Grundlagen sind fragwürdig.
Teil 4: Lebensmittelvorschriften. Erfahrungen von Produzenten.
Staaten und internationale Organisationen versuchen, alles unter Kontrolle zu behalten. Je stärker sie herrschen, desto unsicherer wird die Welt.