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Dossier

Zwischen Konflikt und Konvergenz

Transkulturelle Ähnlichkeiten werden oft übersehen: Innerhalb komplexer Kulturen existieren grössere Unterschiede als zwischen ihnen. Gruppen mit ähnlichen Lebensbedingungen teilen über Kulturgrenzen hinweg überraschend viele Gemeinsamkeiten, die Dialog ermöglichen.

Der Beitrag des Islam zur Kultur Europas

Islam und Christentum trafen sich historisch nicht nur aggressiv, sondern auch in Dialog und gegenseitiger Faszination. Heute sollten wir an diese Phasen anknüpfen. Das erfordert Selbstbewusstsein und den Verzicht auf gegenseitige Schuldzuweisungen.

Einmarschiert, eingesickert, eingeschmolzen?

Die Alamannen wanderten sukzessive und relativ friedlich in die Schweiz ein. Ihre Einwanderungsgeschichte ist paradox: Sie wird von wechselnder Nachfrage nach mythischen Abgrenzungen und Identitäten geprägt, obwohl es sich um eine ethnisch heterogene Gruppe handelte.

Die Schweiz – Sinnbild der Diversität

Die Schweiz gilt weltweit als Meisterwerk der Vielfalt in der Einheit. Doch wie sieht es bei Abstieg vom offiziellen Credo zur harten Realität aus? Der Autor hinterfragt dieses erfolgreiche Modell der Akzeptanz ethnischer, linguistischer und konfessioneller Unterschiede.

Trauer und Chance

Brasilien und Mexiko verkörpern unterschiedliche Mischkulturen, die von Trauer um verlorene Identitäten geprägt sind. Neue Identitäten entstehen aus Erinnerung, Sehnsucht und Hoffnung zwischen unverwirklichten Träumen und Realität. Historische Unterschiede führen zu verschiedenen Chancen.

Von einem Überlebenden des Estadio Nacional de Chile

Ein Menschenleben reicht kaum, um Foltertraumas zu überwinden. Im Traum bleibt präsent, was tagsüber verdrängt wird. Im September 1973 hielten Chiles Militärs 5000 Menschen wochenlang im Nationalstadion fest. 1991 besuchte der Autor mit einem Überlebenden ein Fussballspiel an jenem Ort.

Gespräche mit Jean Romain, Vorwort von Peter Bodenmann, 2. Auflage, NZZ Verlag 2003

Das Buch des amtierenden Bundespräsidenten Pascal Couchepin verkauft sich gut. Der Walliser Freisinnige aus grossbürgerlichem Hause hat politisches Format nie vermissen lassen. Auf ihm lasten viele Hoffnungen nach einer neuen Stärke unserer Landesregierung in Zeiten raschen Wandels. «Ich glaube an die Politik», verkündet Couchepin im Titel seines Gesprächsbuches mit dem

Sechstausend Fuss jenseits von Mensch und Zeit – Engadiner Höhenflüge

Literarische Reisebücher haben sich in den letzten Jahren ein eigenes Marktsegment erobert. Es gibt inzwischen viele, auch über das Engadin. In der schönen Reihe der «Picus Lesereisen» hat die Innsbrucker Journalistin Susanne Schaber einen weiteren und sehr sympathischen Versuch unternommen, dem besonderen Zauber von Land und Leuten zwischen Maloja und