Masse in Bewegung
Strassenproteste treiben die Politik vor sich her. Wie lange geht das gut?
«Herkömmliche Parteien bangen um ihre Zukunft. Derweil räumen Bewegungen von Gelbwesten bis ‹Fridays for Future› das Feld ab. Die ratlose Politik plappert ihre Thesen nach. Gehört die rasche Abfolge von Bewegungs-Hurrikans zum Klimawandel in Gesellschaft und Politik? Wie soll sich die Zivilgesellschaft darauf einstellen?» Konrad Hummler Präsident des Vereins Zivilgesellschaft
Strassenproteste treiben die Politik vor sich her. Wie lange geht das gut?
Wie soziale Bewegungen entstehen, sich entfalten und auswirken.
Warum werden kultivierte Individuen in der Masse zu Barbaren? Eine Erklärung mit Rückgriff auf Sigmund Freud.
Wen meinen wir, wenn wir «wir» sagen? Ohne eine Antwort darauf sind die aktuellen Massenbewegungen nicht zu verstehen.
Es brauche eine Revolution, und sie sei auch möglich, sagt ein prominenter Anhänger der Gelbwesten.
Politische Autorität ist nur dann legitimiert, wenn sie der Minderheit genügend Möglichkeiten zur gleichberechtigten Teilhabe einräumt. Im Dauerprovisorium Schweiz sollte diese Einsicht eine Bürgertugend sein.
Die Umsetzung der Forderungen der Klimastreikbewegung hätte massive Auswirkungen: Ein Systemwandel wäre ohne eine Einschränkung verfassungsmässiger Grundrechte nicht vorstellbar.
Als junger Liberaler bei einer Demonstration von #FridaysForFuture in Berlin. Wer klaut hier wem die Zukunft?
Dank Internet und Social Media erwachsen auch aus Ansichten «spezieller» Natur schnell ganze Communities. Fünf Beispiele.
Wie Extinction Rebellion Journalisten zu Aktivisten macht.
Damit eine Protestbewegung zündet, braucht es nicht nur ein drängendes Problem, sondern auch die passende Gelegenheit. Meist baut die scheinbar spontane Eruption auf sehr unspontaner Vorbereitung auf.