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Dossier: «Mainstream. Mitschwimmen oder dagegenhalten?»

«Wer gegen den ‹Mainstream aufbegehrt, wird geächtet, lächerlich gemacht, als veraltet abgetan. Interessanterweise sind gerade jene, die sich gerne intellektuell geben, bei denen die Gedanken also am freisten, am individuellsten strömen sollten, oft die eifrigsten Verfechter des ‹Mainstreams›.» — Dr. Konrad Hummler

Mainstream. Mitschwimmen oder dagegenhalten?

Mainstream. Mitschwimmen oder dagegenhalten?

«So schön…so gefährlich!», warnen Plakate die anreisenden Besucher des Tessiner Verzascatals. Die Strömung des grünen Badeflusses ist mancherorts tückisch. Die Kraft der Wirbel ist unter der Wasseroberfläche nur schwer erkennbar. So gefährlich der grüne Fluss hier und dort aber ist, so nutzbringend ist seine Kraft: der Raum Locarno gewinnt

Keine Revolution

Keine Revolution

Social Media sind mächtig. Sie können einen Mainstream schaffen und Massen mobilisieren, die Regimes stürzen und Gesellschaften verändern. Liest man. Aber so einfach ist es nicht. Denn Social Media können nicht bieten, was sozialen Wandel voraussetzt.

Mehr ökonomische Bescheidenheit!

Mehr ökonomische Bescheidenheit!

Die Wirtschaftswissenschaften pflegen ein mechanisches Denken. Dabei wissen wir nicht erst seit der letzten Krise: jede Intervention hat unbeabsichtigte Nebenwirkungen. Der ökonomische Mainstream kommt uns teuer zu stehen.

Im Namen der Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit steht in der Wissenschaft hoch im Kurs. Also will die Politik die Welt auf Nachhaltigkeit trimmen. Damit hindert sie den Nachhaltigkeits-Mainstream, sich selbst zu revidieren. Und schadet nicht nur der Wissenschaft, sondern auch der Umwelt.

Schwache Gesten der Kunst

Schwache Gesten der Kunst

Wie kann man Kunst machen, die nicht dem Wandel unterliegt – zeitlose Kunst, Kunst für alle Zeiten? Die Antwort darauf ist die künstlerische Avantgarde. Sie hat die Kunst gerettet. Und wurde dadurch selbst zum Mainstream.