Dossier: «Lernen»
«Um als Menschen reifer zu werden, müssen wir aus jedem Gespräch, jeder Begegnung, jedem Entscheid, jedem Happening lernen. Ohne permanentes Lernen machen wir die gleichen Fehler immer wieder!» — Thomas Schmidheiny
Von Emile bis Peergroup
Unsere Vorstellung vom Lernen hat sich über die Jahrhunderte stark gewandelt. Schwächen hat auch das derzeit vorherrschende Modell des Selbstlernens.
Wie viel Freiheit darf es sein?
Besuch in einer Schule, in der es weder Stundenpläne noch Noten gibt.
Das Rätsel der Vernunft
Die Philosophie versteht Vernunft seit Aristoteles als eine geistige Kraft, die den Menschen lernend zu Erkenntnis und klügeren Entscheidungen führt. Die Psychologie zeigt, dass das nur die halbe Wahrheit ist.
«Spielen Sie nur einen Ton, nicht drei Töne, das ist zu gefährlich»
Der Dirigent Howard Griffiths formt die Realität nach seiner Vorstellung. Genauer: das Spiel seines Orchesters danach, wie er die Partitur versteht – und braucht dafür Eigenschaften, die einem Trainer nicht unähnlich sind: Wissen, Können und Charisma.
Lernen und Lehren bei rationalen Erwartungen
Über zufällige, individuelle Fehler und ihren enormen Einfluss auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Lernen in der Politik – geht das?
Sachzwänge und Ideologien verbauen wichtige Lösungswege für komplexe Probleme. Wie lässt sich das ändern?