Gläserne Decken und Böden
Die Versprechen des Liberalismus unter der Lupe: Steigt wirklich auf, wer mehr leistet?
«Sind nicht jeder Gesellschaft Ungleichheiten inhärent? Die Autoren dieses Dossiers legen den Finger bei der Beantwortung der Frage auf störende Privilegien und fehlende Chancengleichheit, die Teilen einer Gesellschaft den sozialen Aufstieg verwehren können. Das ist wichtig, denn Liberale sind aufgerufen, stets gut zu prüfen, für welche Ideale sie sich im Kampf für die sogenannte Chancengleichheit auf die Barrikaden begeben – es könnten die falschen sein.» — Hans-Dieter Vontobel
Die Versprechen des Liberalismus unter der Lupe: Steigt wirklich auf, wer mehr leistet?
Wie liberale Vordenker das Leistungsprinzip und die Chancengleichheit popularisierten – und so den Weg für den grössten Wohlstandszuwachs in der Menschheitsgeschichte bereiteten. Was ist übrig von diesem Erbe?
Wer sich ins Zeug legt, steigt auf – das ist das Versprechen des Schweizer Bildungssystems. Stimmt das? Eine Analyse
Ein Schulbesuch in zwei sehr unterschiedlichen Gemeinden.
Soziale Mobilität wird nicht nur durch schlechte Institutionen oder ökonomische Fehlanreize blockiert – oft stehen sich Menschen einfach selbst im Weg. Was hält sie zurück?
Nicht die familiäre Herkunft oder das Geschlecht bestimmen angeblich über unsere gesellschaftliche Position, sondern einzig und allein die Leistung. Von wegen.
Kein Begriff wird inniger mit den USA assoziiert als der «American Dream». Wie viel er mit der Realität zu tun hat, liess sich lange nicht quantifizieren – bis jetzt.
In den USA haben Kinder aus schwierigen Verhältnissen kaum Chancen auf einen Aufstieg. Die privat geführten, anspruchsvollen «Charter Schools» wollen das ändern.
Die Diskussion über soziale Mobilität müsste auch eine über geographische Mobilität sein. Denn: gesellschaftliche Unbeweglichkeit wird irgendwann auch zum sozialen Risiko. In vielen Wohlfahrtsstaaten ist sie das längst.
Wie Mikrokredite Menschen ohne Kapital oder Netzwerk den Aufstieg ermöglichen.