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Dossier: «Energiewende - wohin?»

«Die Energiewende ist für die Schweiz ein sinnloser Subventionswettbewerb vorab mit Deutschland. Wer den Preis bezahlt? Wie zumeist in aktuellen Debatten: die kommenden Generationen. Sie haben keine politische Stimme. Dennoch wäre eine Abstimmung zur obrigkeitlich diktierten Energiewende ein Gebot der Stunde.» — Georges Bindschedler

Wörterbuch für Wendeländer

Wenn Strombarone den Zappelstrom ächten und nachhaltig unsere Zukunftsfähigkeit gefährden, während fortschrittsgläubige Öko-Gurus konstante Sparpotentiale orten und masslose Effizienz predigen, sind wir im Wortwirrwarr der Energiewende. Ein kleines Glossar schafft Klarheit.

It’s all about money!

It’s all about money!

Kernfusion, Schiefergasfracking oder erneuerbare Energien – Nobelpreisträger Steven Chu lernte als US-Energieminister: Politik dreht sich um Preise. Nun arbeitet er daran, erneuerbare Energien günstiger und speicherbar zu machen. Ein Gespräch über die Zukunft der Energieversorgung.

Stromlücke und Vernunftmangel

Die Schweiz mit eigener Sonnenenergie versorgen? Kein Problem – wenn wir das Wallis mit Kollektoren zupflastern und die Alpentäler mit Stauseen überfluten. Szenarien für ein Land, in dem die Politik sich an der Moral orientiert und mit der Atomenergie die Ratio verabschiedet.

Wasserkraft bachab?

Wasserkraft bachab?

Wasserkraft finden eigentlich alle gut. Und die Schweiz ist dafür wie geschaffen. Die willkürliche Subventionierung von Solar- und Windenergie macht die Wasserkraft jedoch zunehmend unrentabel. Das glauben Sie nicht? Schilderung eines konkreten Falls aus aktuellem Anlass.

Reine Glaubenssache

Einheimische Energiepolitiker debattieren gerne über die vermeintlich «besten» Kraftwerkstechnologien. Und sie punkten, indem sie Stromproduzenten allerlei Subventionen in Aussicht stellen. Vor dem Hintergrund der europäischen Entwicklungen ist das besonders teuer und ineffizient.