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Dossier: «Das Unbehagen im globalen Kapitalismus»

Dass «Kapitalismus» vielen als Sammelbegriff für alles Schlechte dient, hat eine lange Tradition. Doch jenseits von Mythen und Schlagworten erläutern wir, wie Kapitalismus, Wohlergehen und Wohlstand voneinander abhängig sind und eine Einheit bilden.

(0) Auftakt

Unter welchen Umständen könnte es uns allen besser gehen, durch welche politischen und wirtschaftlichen Systeme könnte Wohlergehen und Wohlstand aller gehoben werden? Das ist der Kern, um den sich die meisten politischen Diskussionen drehen. Die Frage ist knapp formuliert, doch das heisst nicht, dass die Antwort ebenfalls knapp sein könnte.

(3) Warum Globalisierung Vielfalt schafft

Differenzierung und Vielfalt – und nicht Vereinheit-lichung und Verflachung sind Ausdruck der weltumspannenden Märkte. Die Strategie eines inter-nationalen Nahrungsmittelunternehmens zeigt, dass eine Produktausrichtung auf lokale Bedürfnisse ebenso notwendig wie erfolgreich ist.

Der Nutzen des Marktes für die Moral

Der Konsument bestimmt zunehmend, was auf dem Markt passiert. Globalisierung führt nicht zwangsläufig zu Moralverlust. Wohlstand und Bildung ermöglichen neue ethische Standards, die Produktauswahl und Herstellung beeinflussen.

(6) «So entstehen Illusionen»

Kapitalismuskritiker haben in Krisenzeiten Hoch-konjunktur. Doch greift ihre Systemkritik zu kurz. Die grossen Finanzkrisen sind nicht systemimmanent, sondern politisch fabriziert. Falsche Anreize erzeugen gefährliche Spekulationen. René Scheu im Gespräch mit Konrad Hummler

(7) Vertrauen ist das höchste Kapital

Ohne Vertrauen kein Erfolg. Das gilt vor allem für die sich zunehmend weltweit vernetzende Wirtschaft. Doch die Kooperation zwischen unbekannten Menschen schafft auch neue Unsicherheiten. An-merkungen zur Genese einer zwischenmenschlichen Ressource unter den Bedingungen eines globalen Wettbewerbs.